Dresden wird zum Standort deutscher Krebsforschung

Dresden - Das in Heidelberg ansässige Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) bekommt einen Satelliten in Dresden. Montag wurde dazu eine Gründungsvereinbarung unterzeichnet.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) trägt im Nationalen Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie eine Virtual-Reality-Brille und betrachtet eine vom Krebs befallene Leber.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) trägt im Nationalen Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie eine Virtual-Reality-Brille und betrachtet eine vom Krebs befallene Leber.  © Sebastian Kahnert/dpa

Sachsens Landeshauptstadt wird die erste Außenstelle des DKFZ. Dazu wird auf dem Onkologischen Campus der Hochschulmedizin ein neues Gebäude für etwa 20 Millionen Euro errichtet, wo einmal rund 100 Forscher tätig sein sollen.

Der Freistaat geht dabei als Partner finanziell in Vorleistung. Erst ab 2024 soll dann der Bund 90 Prozent und das Land 10 Prozent der Gesamtkosten von fünf Millionen Euro pro Jahr tragen.

In Dresden wird es laut DKFZ-Vorstands-Chef Michael Baumann speziell um Zukunftstechnologien gehen, die beispielsweise mit intelligenten Sensoren und Künstlicher Intelligenz die Prävention und Behandlung von Krebserkrankungen verbessern sollen.

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