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Sachsens Wirtschaft 2017 zwischen Hoffen und Bangen

Erfolgsmeldungen über Arbeitslosenzahlen, Firmenansiedlungen und Hiobsbotschaften wechselten sich 2017 ab.

Von Pia Lucchesi

Noch werden bei Siemens in Görlitz Turbinen produziert.
Noch werden bei Siemens in Görlitz Turbinen produziert.

Dresden - 2017 war für Sachsens Wirtschaft ein Jahr der Tops und Flops. Erfolgsmeldungen über niedrigste Arbeitslosenzahlen und Firmenansiedlungen lösten sich mit Hiobsbotschaften wie der von der Schließung der Siemens-Fabriken ab.

Das ifo Institut Dresden rechnet fürs laufende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent. 2018 könnten es sogar 2,2 Prozent und abermals 20.000 neue Jobs werden.

Lesen sie hier, welche Unternehmen gut gelaunt ins neue Jahr starten und wer zittert.

Im Mai wurde der Grundstein für die Kamenzer FabrikAccumotive gelegt.
Im Mai wurde der Grundstein für die Kamenzer FabrikAccumotive gelegt.

Batteriefabrik Kamenz

In Kamenz steigt die Spannung - Mitte 2018 will Daimler dort eine der größten und modernsten Batteriefabriken der Welt in Betrieb nehmen. Rund 500 Millionen Euro investiert der Weltkonzern in seine hundertprozentige Tochter Accumotive und die zweite Fabrik für Lithium-Ionen-Batterien in Kamenz.

Die Bauarbeiten für die neue Fabrik, die in unmittelbarer Nähe der bestehenden Batteriefabrik entsteht, liegen im Zeitplan.

Durch die Erweiterung vervierfacht sich die Produktions- und Logistikfläche in Kamenz auf insgesamt rund 80.000 Quadratmeter. Accumotive plant, bis zum Jahr 2020 über 1000 Mitarbeiter in der Lessing-Stadt zu beschäftigen. Das wäre eine Verdoppelung des Personals gegenüber dem heutigen Stand.

Für Homann-Feinkost wirbt auch Barbara Schöneberger.
Für Homann-Feinkost wirbt auch Barbara Schöneberger.

Feinkost in Leppersdorf

Im Po­ker um die Zu­kunft der Ho­mann-Pro­duk­ti­on (Fein­kost) hat das klei­ne Lep­pers­dorf (bei Puls­nitz) die Kon­kur­renz aus­ge­sto­chen. Die Un­ter­neh­mens­grup­pe Theo Mül­ler bün­delt die­se Spar­te ab 2020 am Fir­men­stand­ort in der Ober­lau­sitz.

Mül­ler will ins­ge­samt rund 500 Mil­lio­nen Euro in­ves­tie­ren. Für die rund 1200 Mit­ar­bei­ter der Ho­mann-Wer­ke in Dis­sen, Lin­torf, Bot­trop und Floh-Se­li­gen­thal, die ge­schlos­sen wer­den, wur­de ein So­zi­al­plan ver­ab­schie­det. Je­der soll nach Lep­pers­dorf wech­seln und dort wei­ter­ar­bei­ten kön­nen.

Die Ge­mein­de Lep­pers­dorf macht sich "fit" für die Werks­er­wei­te­rung. Sie schafft In­fra­struk­tur für neue Ein­woh­ner und Ver­kehr, wäh­rend der Kon­zern stra­te­gisch sein Per­so­nal ent­wi­ckelt und Lehr­stel­len schafft. Knapp 70 Stel­len sind ak­tu­ell in Lep­pers­dorf aus­ge­schrie­ben.

In Dresdens Gläserner Manufaktur wird die Produktion der Strom-Golfs erhöht.
In Dresdens Gläserner Manufaktur wird die Produktion der Strom-Golfs erhöht.

VW-Stromer in Dresden und Zwickau

Am 3. April lief - gut ein Jahr nach dem Produktions-Aus für die Luxuskarosse Phaeton - in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen der erste in Dresden montierte E-Golf läuft vom Band.

Die Produktion des Stromers soll in Dresden von derzeit 35 Autos pro Tag ab März 2018 schrittweise auf 70 erhöht werden. Die rund 380 Mitarbeiter in Elbflorenz erhielten eine Beschäftigungszusage bis 2025.

Noch größere Hoffnungen setzt VW in Zwickau. Der Standort in Mosel soll komplett auf die Produktion von E-Fahrzeugen umgerüstet werden. Bis Ende 2022 will VW mehr als 34 Milliarden Euro in die Entwicklung von Elektromobilität, autonomes Fahren, neue Mobilitätsdienste sowie in die Digitalisierung investieren.

Die VW-Passat-Produktion wird ab Ende 2018 in Emden konzentriert, die Golf-Herstellung in Wolfsburg. Bis 2030 will VW alle Modelle elektrifizieren.

Die Wut über Werksschließungen ist groß.
Die Wut über Werksschließungen ist groß.

Siemens und Bombardier

Trotz voller Auftragsbücher hat der Siemens-Konzern angekündigt, in seiner Kraftwerks-Sparte radikal Stellen zu kürzen (TAG24 berichtete). Der Jobabbau trifft Sachen hart. In Görlitz und Leipzig stehen rund 950 Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Betriebsräte, Gewerkschafter und Politiker fordern von der Konzernspitze ein Umdenken. Bisher kündige Siemens-Boss Joe Kaeser lediglich an, den betroffenen Mitarbeitern "neue Perspektiven" eröffnen zu wollen.

Die Ankündigung der Schließung ist der zweite Nackenschlag für Görlitz, denn auch das traditionsreiche Bombardier-Waggonwerk an der Neiße wackelt. Im Bombardier-Werk sind bis zu 1000 Leiharbeiterstellen bedroht.

Lovoo in Dresden will weiterhin seinen Hauptsitz in Dresden behalten.
Lovoo in Dresden will weiterhin seinen Hauptsitz in Dresden behalten.

Lovoo in Dresden

Die Online-Dating-App Lovoo ist eine Dresdner Erfolgsstory. Das US-amerikanische Unternehmen "The Meet Group" machte im Oktober satte 70 Millionen Dollar (umgerechnet 65 Millionen Euro) locker, um das Dating-Portal zu übernehmen (TAG 24 berichtete).

Seit Gründung 2012 mauserte sich Lovoo zu einer führenden App in Europa und im deutschsprachigen Raum. Nach Firmenangaben zählt das Dating-Portal über 60 Millionen registrierte Nutzer weltweit und ist in 15 Sprachen verfügbar.

Für die Zukunft schmiedet Lovoo große Pläne. 2018 will das Portal mit Live-Videos noch mehr durchstarten. Die User sollen damit nicht nur unterhalten, sondern auch informiert werden - zu allem rund um das Thema Liebe.

Übrigens: Der Hauptsitz der Dating-App soll weiterhin Dresden sein.

Düstere Wolken am Himmel? Kein gutes Zeichen für eine Solarfabrik...
Düstere Wolken am Himmel? Kein gutes Zeichen für eine Solarfabrik...

Solarworld in Freiberg

Licht und Schatten - Solarworld kennt sich damit aus. Das Vorzeigeunternehmen musste am 10. Mai Insolvenz beantragen. Vorstandschef Frank Asbeck (58), der das Unternehmen mit aufgebaut hatte, kaufte im Sommer nun die Werke in Freiberg und Arnstadt aus der Konkursmasse zurück.

Investoren aus Qatar stellten ihm dafür Mittel bereit. Kurz vor Weihnachten überraschte Solarword dann mit einem Immobilienangebot: Der Solarmodulhersteller schreibt Büro- und Produktionsgebäude im Wert von insgesamt 81 Millionen Euro zum Kauf aus.

Den Medien gegenüber erklärte Frank Asbeck dazu: "Wir trennen uns nur von nicht betriebsrelevanten Grundstücken, in welchen überhaupt nicht mehr gearbeitet wird. Sonst sind wir auf einem guten Weg."

Fotos: DPA / Arno Burgi, DPA / Friso Gentsch, Rainer Weisflog, Norbert Neumann, Jens Trenkner, DPA

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