Von wegen Eiltempo! Wo bleibt denn nun die Woba?

"Es wurde lange genug herum getrödelt“, sagt Linke-Chef André Schollbach (38).
"Es wurde lange genug herum getrödelt“, sagt Linke-Chef André Schollbach (38).  © Holm Helis

Dresden - Es ist das Vorzeigeprojekt von Linken, Grünen und SPD: Die Gründung der neuen städtischen Wohnungsgesellschaft. Noch immer hakt es an Details.

Eigentlich sollte die Gründung per Sondersitzung von gleich drei Ausschüssen im Eiltempo durchgewunken werden. Doch daraus wurde nichts.

Vor allem die Linke macht Druck: „Das Gutachten zur Gründung der Wohnungsbaugesellschaft liegt seit geraumer Zeit vor. Ich erwarte, dass endlich alle Beteiligten mit der nötigen Konsequenz darauf hinarbeiten, dass der kommunale Wohnungsbau in Dresden zügig beginnen kann. Es wurde lange genug herum getrödelt“, sagt Linke-Chef André Schollbach (38).

Die Kooperationspartner traten hingegen auf die Bremse und stimmten für eine Vertagung.

„Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit. Wer vorausprescht, kann nicht immer davon ausgehen, dass ihm alle folgen“, sagt Michael Schmelich (62, Grüne).

SPD-Chef Christian Avenarius (57) ergänzt: „Es sind noch letzte Fragen zu klären. Die Gesellschaft wird gegründet. Nun zwar nicht im Januar, dafür aber im März zur nächsten Stadtratssitzung.

„Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit", ist die Devise von Grünen-Politiker Michael Schmelich (62).
„Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit", ist die Devise von Grünen-Politiker Michael Schmelich (62).  © Ove Landgraf

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