Zirkus-Direktor setzt nach Farbanschlag auf Weihnachts-Circus Kopfgeld aus

Zirkuschef Mario Müller-Milano (68) ist empört über die Zerstörungswut der Vandalen.
Zirkuschef Mario Müller-Milano (68) ist empört über die Zerstörungswut der Vandalen.  © Thomas Türpe

Dresden - Der Dresdner Weihnachts-Circus ist noch nicht gestartet, da trieben "Tierschützer" bereits ihr Unwesen. Sie beschmierten an der Pieschener Allee den gerade erst aufgestellten Kassenwagen mit roter und schwarzer Farbe.

Direktor Mario Müller-Milano (68) ist empört. Er setzt sogar eine Belohnung von 1000 Euro aus, sollten Hinweise zum Ergreifen der Täter führen.

"Tierquäler" steht dort in schwarzen Lettern auf dem gerade für 15.000 Euro wieder restaurierten zehn Meter langen Kassenwagen aus Spezialholz. In Rot und Schwarz haben die Täter ihre Initialen hinterlassen. "Das ist hinterhältig, diese Aggressivität ist erschreckend", so Müller-Milano.

In der Neustadt wurden außerdem schon viele der Plakate abgerissen und beschmiert. "So direkt sind wir noch nie angegriffen worden." Keine 24 Stunden hatte der rund 100.000 Euro wertvolle Kassenwagen auf dem Platz gestanden.

Polizeisprecherin Ilka Rosenkranz (40): "Graffiti werden hin und wieder angezeigt, so einen Fall hatten wir jedoch noch nicht."


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