Wie niedlich! So schön war der Pinguin-Tag im Zoo

Pärchen-Bildung bei den Pinguinen. 
Der Zoo hofft auf Nachwuchs.
Pärchen-Bildung bei den Pinguinen. Der Zoo hofft auf Nachwuchs.  © Ove Landgraf

Dresden - Am Dienstag ist Welt-Pinguintag. Der Zoo hat schon einmal vorgefeiert. Trotz kühler Witterung machten sich am Sonntag Tierliebhaber auf zum Frackträger-Spektakel.

Mit dem Hammer galt es etwa, aus Eisklötzen Pingu-Spielfiguren zu „retten“, die dann auch behalten werden durften. Der Zoo wollte mit der Aktion auf die im natürlichen Lebensraum bedrohten Tiere aufmerksam machen. Die in Peru und Chile lebenden Humboldt-Pinguine sind mittlerweile auf 32 000 Exemplare zusammengeschrumpft. Zum Vergleich: 1950 waren es noch 1,5 Millionen!

Die fünf Dresdner Zoo-Pingus planschen munter vor sich hin. „Es geht allen gut“, bestätigt Zooarzt Dimitri Widmer (35). Das Wasser wird monatlich auf Keime geprüft.

Es gibt sogar optimistische Zukunftsvisionen: Die Pingus könnten mit ihren drei Jahren nun für Nachwuchs sorgen. „Es haben sich schon zwei Pärchen gefunden.“ Im Frühling werden Bruthöhlen eingerichtet. Wenn es optimal läuft, brütet jede Pingu-Mama zwei Eier aus (40 Tage lang).

Im Mai 2015 kamen sechs Humboldt-Pinguine aus Halle und Schwerin nach Dresden, nachdem in zwei Wellen Dutzende Pinguine an einer mysteriösen Krankheit verendet waren.

Ein neues Pinguin-Männchen verstarb inzwischen. Im Zoo zählen die Humboldt-Pinguine seit 1972 zu den Besucherlieblingen. Zu besten Zeiten zählte die Kolonie mehr als dreißig Tiere.

Familie Donath mit Guido (36), Ulrike (33), Friedrich (5), Johann (2) hatten beim Eisblock-Meißeln viel Spaß.
Familie Donath mit Guido (36), Ulrike (33), Friedrich (5), Johann (2) hatten beim Eisblock-Meißeln viel Spaß.  © Ove Landgraf

Titelfoto: Ove Landgraf


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