Zu gefährlich! Hechtfest legt die Wasserschlacht trocken

Da die Wasserschlacht aber vor allem Kindern Spaß bereiten soll, zogen die Veranstalter jetzt die Reißleine.
Da die Wasserschlacht aber vor allem Kindern Spaß bereiten soll, zogen die Veranstalter jetzt die Reißleine.  © Thomas Schlorke

Dresden - Aus für Dresdens größte Wasserschlacht: Das beliebte Abschlussspektakel des Hechtfests wird es am Sonntag und in Zukunft nicht mehr geben.

"Ade Wasserschlacht", teilen die Veranstalter im Programmheft mit. "Auch wenn das Abschlussspektakel der Wasserschlacht ohne Zweifel friedliebend verstanden wurde, können wir aufgrund der Vorfälle im letzten Jahr und im Bemühen um die Sicherheit aller Teilnehmer leider nicht mehr an dieser Tradition festhalten", sagt Maik Schellbach (42), Chef des Vereins "Hechtviertel".

"Es hat Ausmaße angenommen, die wir nicht mehr kontrollieren können." Neben harmlosen Wasserbomben flogen etwa auch gefüllte Plastikflaschen, Teilnehmer verletzten sich leicht. Da die Wasserschlacht aber vor allem Kindern Spaß bereiten soll, zogen die Veranstalter jetzt die Reißleine.

"Das Fest wird trotzdem toll", verspricht Schellbach. Freitag bis Sonntag verwandeln 120 Händler, 30 kinderfreundliche Aktionsstände sowie Bands und Künstler das Hechtviertel zum Feierareal. Los geht’s Freitag, 17 Uhr, mit dem Kinderumzug ab S-Bahnhof Bischofsplatz.

Die Besucher und Anwohner im Hecht müssen dieses Jahr auf das nasse Vergnügen verzichten.
Die Besucher und Anwohner im Hecht müssen dieses Jahr auf das nasse Vergnügen verzichten.  © Thomas Schlorke

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