Zu wenig Bewohner: Rathaus schließt Asylheim in Dresden

Dresden - Die Stadt schließt das Übergangswohnheim für Asylbewerber an der Karl-Stein-Straße in Coschütz.

Das Heim in Coschütz schließt.
Das Heim in Coschütz schließt.  © Steffen Füssel

Das teilte das Rathaus in Dresden am Mittwoch mit. Wegen sinkender Bewohnerzahlen werden die 95 Plätze nicht mehr gebraucht.

Die Betreibergesellschaft sei über die Beendigung des Vertrages auch bereits informiert.

Die derzeit noch dort untergebrachten Bewohner stehen durch die Schließung allerdings nicht auf der Straße.

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Sie erhalten entsprechend ihres individuellen Bedarfs eine geeignete Anschlussunterkunft in einem der anderen zwölf Übergangswohnheime oder einer Gewährleistungswohnung, heißt es aus dem Rathaus.

Das Sozialamt begleite die Menschen bei ihrem Umzug durch praktische Hilfe, beispielsweise durch den Transport ihres persönlichen Hab und Guts.

Die Einrichtung an der Karl-Stein-Straße wurde seit Mai 2016 zur Unterbringung von Asylsuchenden genutzt.

Titelfoto: Steffen Füssel

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