Konzept in Arbeit: Eröffnet unser Fernsehturm bald wieder?

Dresden – Die Schritte für eine Wiedereröffnung des Fernsehturmes werden immer konkreter: Jetzt hat das städtische Tochterunternehmen Stesad gleich zwei Aufträge zur Suche nach Lösungen bekommen.

Ein Wahrzeichen: Hat unser Fernsehturm jetzt wieder eine Zukunft?
Ein Wahrzeichen: Hat unser Fernsehturm jetzt wieder eine Zukunft?  © Petra Hornig

So soll die Stesad Vorschläge für ein Betreiberkonzept erarbeiten. Darüber hinaus soll sie einen Verfahrensweg für das Ja zur Revitalisierung des Turms austüfteln.

Konkret wird sie mehrere Konzepte erstellen, die sich vor allem mit dem Restaurant und der Aussichtsplattform befassen, und jeweils die bürokratischen Hemmnisse samt Ausweg aufzeigen. Eine weitere Firma berechnet den Zuschussbedarf für den dauerhaften Betrieb des Turms.

"Wir sind einen wichtigen Schritt weiter", jubelt FDP-Chef Holger Zastrow (49). Linken-Stadtrat Tilo Wirtz (50): "Ermutigend war, dass es nicht um das Ob ging, sondern ums Machen ..." Die Lokalpolitiker wissen, was sie an der Stesad haben. Die wird nämlich durch die Stadt immer dann eingeschaltet, wenn's kniffelig wird.

Die Stesad koordinierte die wesentlichen Sanierungsarbeiten in Pieschen und der Neustadt, startete die WOBA-Neugründung und entwickelte das Kasernengelände in Nickern. Stesad-Chef Axel Walther (50) stemmte nebenbei noch die Sanierung von Kulturpalast und Kraftwerk Mitte.

Die nächsten Turmschritte: Stehen Betreiberkonzept und Sanierungskosten fest, ist noch die Finanzierung (Dresden, Freistaat, Spenden) zu klären.

Parallel muss die Deutsche Funkturm GmbH als Eigentümerin ihr Okay geben. Doch sie erklärte bereits, einem "schlüssigen Konzept" zuzustimmen! Das letzte Wort hat dann der Stadtrat.

Stead-Chef Axel Walther (50).
Stead-Chef Axel Walther (50).  © Steffen Füssel

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