Immer bereit: Zwölf neue Notfall-Praxen für Sachsen

Dresden - Ein kleiner Schritt für Patienten, ein großer Schritt für die Kliniken. Ab sofort gibt es in Sachsen zwölf neue Bereitschaftspraxen. Die mit Ärzten und Schwestern ausgestatteten Vollangebote haben sonn- und feiertags geöffnet - vor allem zur Entlastung der Notaufnahmen!

Die Klinik in Freital. Auch hier gibt es ab sofort zusätzlich zum normalen Notdienst eine Bereitschaftspraxis.
Die Klinik in Freital. Auch hier gibt es ab sofort zusätzlich zum normalen Notdienst eine Bereitschaftspraxis.  © Eric Münch

Die Praxen sind jeweils an örtliche Kliniken angebunden, befinden sich dort im Gelände.

"Es entsteht ein echter Nutzen für die medizinische Versorgungssituation der Patienten durch die kurzen Wege zwischen der Bereitschaftspraxis und dem jeweiligen Klinikum sowie gemeinsam genutzten organisatorischen Strukturen“, sagt Klaus Heckemann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen. Der Mediziner ist selbst niedergelassener Arzt.

Die neuen Praxen sind neben den Feiertagen und an den Wochenenden auch an Brückentagen geöffnet. Bei der Anmeldung gelten die üblichen Regeln: Vorlage der Chipkarte, Behandlung in Reihenfolge medizinischer Notwendigkeit. Alle haben ab 9 Uhr geöffnet.

Eine befindet sich im Klinikum Freital der Helios Weißeritztal-Kliniken, wo gestern unter großem Andrang zwei Ärzte und mehrere Schwestern Dienst taten. Weitere Bereitschaftspraxen sind in Meißen, Weißwasser, Hoyerswerda, Torgau, Oschatz, Aue, Stollberg, Zwickau und Glauchau.

Außerdem gibt's die Praxen in Leipzig (im Klinikum St. Georg), am Diakonissenkrankenhaus und sonn- wie wochentags in der Leipziger Thonbergklinik (auch spätabends) sowie am "Kindernotfallzentrum Dr. Teichmann" (ebenfalls wochentags, auch immer abends).

Eine Übersicht findet Ihr hier: www.kvsachsen.de

Bessere Hilfe für "kleine" Notfälle: Die Bereitschaftspraxen sollen sachsenweit die Notfallambulanzen entlasten.
Bessere Hilfe für "kleine" Notfälle: Die Bereitschaftspraxen sollen sachsenweit die Notfallambulanzen entlasten.  © dpa/Bernd Weissbrod

Titelfoto: dpa/Bernd Weissbrod

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