Dresden gibt viel zu wenig Geld für die Sanierung seiner Fußwege aus

Dresden - Jeder vierte Weg in Dresden wird zu Fuß zurückgelegt. Um die Fußwege zu sanieren, auszubauen und in Schuss zu halten, hat das Rathaus in diesem Jahr zwei Millionen Euro zur Verfügung. Das ist allerdings viel zu wenig, wie am Freitag bei der Vorstellung der durchgeführten und geplanten Maßnahmen deutlich wurde.

Bauamtsleiter Robert Franke (42) versucht, so viele Gehwege wie möglich zu sanieren.
Bauamtsleiter Robert Franke (42) versucht, so viele Gehwege wie möglich zu sanieren.  © Thomas Türpe

Aneinandergelegt haben die Gehwege eine Länge von 2100 Kilometern. "Das ist die Strecke von Dresden nach Lissabon", sagt der kommissarische Bauamtsleiter Robert Franke (42).

Die 150 Abschnitte, die im vergangenen Jahr für insgesamt 2,5 Millionen Euro saniert oder umgestaltet wurden, sind nur ein Prozent davon.

Wenn die Stadt mit diesem Tempo weitermacht, würde es 100 Jahre dauern, bis jeder Weg einmal dran war.

"Man muss schon die Frage stellen, mit welchen Kapazitäten wir künftig arbeiten wollen, um mehr zu bewerkstelligen", sagt Franke.

Zumindest personell stellt sich die Verwaltung für diese Aufgabe besser auf. Jede der drei Straßeninspektionen bekommt eine zusätzliche Stelle.

Gebaut wird aber auch dieses Jahr an vielen Stellen. Zu den größten Maßnahmen gehören die Warthaer Straße zwischen Droste-Hülshoff-Straße und Am Lehmberg, die Uhdestraße zwischen Rembrandstraße und Spitzwegstraße sowie die Milkeler Straße zwischen Königsberger Straße und Nachtflügelweg für jeweils rund 100 000 Euro. Außerdem wird die Gehwegsanierung am Sternplatz fortgesetzt.

Bis April soll der Weg auf der Südseite des Sternplatzes fertig sein.
Bis April soll der Weg auf der Südseite des Sternplatzes fertig sein.  © Thomas Türpe

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