Dresdens neuer Verkehrspolizei-Chef nimmt Handysünder ins Visier

Der neue Chef der Verkehrspolizeiinspektion, Gerald Baier (40), freut sich auf die neue Herausforderung.
Der neue Chef der Verkehrspolizeiinspektion, Gerald Baier (40), freut sich auf die neue Herausforderung.  © Eric Münch

Dresden - Die Verkehrspolizeiinspektion der Polizeidirektion Dresden hat einen neuen Chef. Polizeirat Gerald Baier (40), der sowohl im mittleren als auch im gehobenen Dienst als Polizist auf der Straße unterwegs war, hat auf seinem Arbeitsgebiet von der Pike auf gelernt. "Ich freue mich auf die Herausforderung", sagt der gebürtige Meißner. TAG24 weiß, was ihm besonders am Herzen liegt.

161 Menschen arbeiten unter Baier - im Autobahnpolizeirevier, im Verkehrsüberwachungsdienst und beim Unfalldienst. Die Anforderungen sind hoch im Gebiet der Polizeidirektion Dresden, in dem es 2016 exakt 28.346 Unfälle gab.

"Der Mensch steht im Mittelpunkt", betont der Familienvater. Ein Thema ist ihm deshalb besonders wichtig: Es ist der vierte "Killer", wie er es nennt. Nach den "Killern" Geschwindigkeit, Gurtsystem und Alkohol ist die Handynutzung im Straßenverkehr laut Dunkelfeldforschung bereits bei 30 Prozent der Unfälle der Auslöser für ein Unglück.

"Die Überwachung wird ausgebaut", kündigt der Polizeirat an. Überhaupt ist für ihn die größte Herausforderung "die ständige Verbesserung der Verkehrssicherheitsarbeit".

Gerald Baiers polizeiliche Laufbahn begann 1997. Zuletzt studierte er zwei Jahre (bis 2017) an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster.


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