Dresdens Ortschaften werden nicht aufgelöst: Trotzdem wird sich was ändern

Dresden - Dresdens Ortschaften bleiben erhalten. Das hat der Stadtrat beschlossen.

CDU-Stadträtin Daniela Walter (47) betonte die Bürgernähe und das Engagement in den Ortschaften.
CDU-Stadträtin Daniela Walter (47) betonte die Bürgernähe und das Engagement in den Ortschaften.  © Steffen Füssel

Die neun selbstständigen Gemeinden, die nach 1990 eingemeindet wurden, werden damit nicht bis spätestens 2034 aufgelöst und behalten ihre Sonderrechte.

Im Gegensatz zu den Stadtbezirken haben die Ortschaftsräte mehr Entscheidungskompetenzen.

"Unsere Ortschaften sind ein Musterbeispiel für Bürgernähe, Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement", sagt Stadträtin Daniela Walter (47, CDU).

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Die Ungleichheit zwischen den Ortschaften und Stadtbezirken soll aber dennoch enden.

Auf Antrag der Linken hat der Stadtrat den OB beauftragt, sich beim Freistaat für eine Änderung der Gemeindeordnung einzusetzen.

Dadurch sollen die Stadtbezirksbeiräte ebenfalls mehr Kompetenzen bekommen und wie die Ortschaften Bürgerbegehren und Bürgerentscheide durchführen können.

Der Stadtrat hat entschieden, die Ortschaften zu erhalten und sich für mehr Rechte für die Bezirke einzusetzen.
Der Stadtrat hat entschieden, die Ortschaften zu erhalten und sich für mehr Rechte für die Bezirke einzusetzen.  © Steffen Füssel

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