Eislöwen: Schlägt heute Höllers Stunde?"Habe leider keinen Zauberstab"

Dresden - In der vergangenen Saison war Eislöwe Alexander Höller Mister Goldhelm. 21 Tore, 32 Vorlagen hatte er zu Buche stehen. In der Spielzeit traf er erst zwei Mal - passenderweise gegen die Eispiraten.

Alexander Höller (M.) trifft gegen die Eispiraten regelmäßig. Schießt er heute die Eislöwen in Crimmitschau zum ersten Derbysieg der Saison?
Alexander Höller (M.) trifft gegen die Eispiraten regelmäßig. Schießt er heute die Eislöwen in Crimmitschau zum ersten Derbysieg der Saison?  © Lutz Hentschel

Schlägt der Ex-Crimmitschauer am Freitag im Sahnpark erneut zu?

Es wäre dem Innsbrucker zu wünschen. Die Saison verlief für ihn bisher alles andere als perfekt.

Der 34-Jährige fand anfangs nicht zu seiner Stärke. Er wurde vom Ex-Coach Jochen Molling erst kritisiert, dann als Assistenz-Kapitän abgesetzt.

Dabei gehört Höller zu den Spielern, die immer Vollgas geben, aber denen bisher das Scheibenglück fehlt.

"Ich habe leider keinen Zauberstab", meinte Coach Bradley Gratton mit Blick auf seinen ehemaligen Top-Scorer.

Er rät dem Stürmer: "Die Komfortzone zu verlassen und hart weiter zuarbeiten." Gratton ist es allerdings viel wichtiger, dass die Spieler sich in den Dienst der Mannschaft stellen und nicht ihre eigenen Tor-Rekorde jagen.

Und das macht Höller. Vom 4:3-Sieg nach Verlängerung am Sonntag in Bietigheim schwärmte der Coach noch gestern: "Die Spieler haben viel von dem umgesetzt, was ich ihnen gesagt habe - Schüsse geblockt, gut defensiv gearbeitet."

Diese Partie soll der Maßstab sein. Vorm Derby am Freitag in Crimmitschau ist Gratton nicht Bange und vielleicht platzt ja bei Höller der Knoten ...

Eislöwen-Coach Bradley Gratton.
Eislöwen-Coach Bradley Gratton.  © Lutz Hentschel

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