Eislöwen-Test geht schief, aber Neuzugänge trumpften auf

Matt Siddall war sichtlich bedient, als er die Disziplinarstrafe bekam.
Matt Siddall war sichtlich bedient, als er die Disziplinarstrafe bekam.  © Lutz Hentschel

Dresden - Ein interessantes Testspiel in der EnergieVerbund Arena zwischen den Dresdner Eislöwen und den Roten Teufeln aus Bad Nauheim gewannen die Gäste am Freitag vor 1219 Zuschauern mit 4:3 (1:1, 2:2, 0:0) nach Penaltyschießen.

Am 59. Geburtstag von Eislöwen-Coach Franz Steer durften zwei Neuzugänge ihre erste Duftmarke im Dresdner Dress abgeben: Die Kanadier Nick Huard und Matt Siddall. Sie bildeten mit Dominik Grafenthin die Top-Reihe und fanden nach ein paar Minuten gleich Bindung zum Spiel.

Der Coach hatte Huard im Vorfeld so beschrieben: „Gerade in Überzahl hat er absolute Spielmacher-Qualitäten.“ Passend machte der 26-Jährige bei der ersten Dresdner Überzahl das 1:0 (18.). Dazu gewann der Mittelstürmer die meisten Bullys und spielte sehr agil.

Sein kanadischer Sturmpartner war präsent, hatte einen straffen Schuss. Siddall fuhr seine Checks zu Ende und ging auch keinem Wortgefecht mit den Nauheimern aus dem Weg. Als kurz vor der zweiten Drittelpause Huard in die Box musste, missfiel Siddall die Entscheidung.

Er nahm sich den Grund der Eislöwen-Strafe - Teufel-Spieler Maximilian Brandl - verbal zur Brust. Dafür gab’s zehn Minuten Disziplinarstrafe. Und die Kanadier mussten in der Kühlbox mit ansehen, wie Cody Sylvester (40.) den 3:3-Ausgleich markierte.

Der Siegtreffer im Penaltyschießen gelang Terence McNamee, alle drei Eislöwen scheiterten.

Nick Huard (r.) stand beim 1:0 genau richtig, um am kurzen Pfosten die Scheibe einzunetzen.
Nick Huard (r.) stand beim 1:0 genau richtig, um am kurzen Pfosten die Scheibe einzunetzen.  © Lutz Hentschel

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