Eislöwen: Marco Stichnoth plant den Kulturwechsel

Dresden - Freitagabend müssen die Dresdner Eislöwen noch zuschauen, wie der Rest der DEL2 spielt und hoffen, dass der Vorsprung auf den ersten Play-down-Platz (11) bei sechs Zählern bleibt. Während die Saison in der heißen Phase ist, muss der sportliche Berater Marco Stichnoth die neue planen. Und er hat einen Kulturwechsel vor!

Der neue sportliche Berater der Eislöwen, Marco Stichnoth, hat eine Zukunftsvision.
Der neue sportliche Berater der Eislöwen, Marco Stichnoth, hat eine Zukunftsvision.  © imago images/Matthias Rietschel

Seit seiner Verpflichtung ist klar, die Eislöwen planen perspektivisch den DEL-Aufstieg. Doch ist eine DEL2-Meisterschaft und der damit mögliche Liga-Wechseln planbar?

"Was man braucht, um solche Ziele zu verwirklichen, ist eine Kultur", so Stichnoth. "Wir haben Spieler, denen es gut geht, die in einer Wohlfühloase sind, aber nicht wissen, wo ihre Grenzen liegen."

Deshalb will er Werte definieren und die Profis zu einer höheren Leistungsbereitschaft führen. Zwar sei noch nichts unterschrieben, aber den Weg will er mit Rico Rossi grundsätzlich als Coach gehen.

Und auch wenn Stichnoth kein Freund von langfristigen Verträgen ist, die noch für die kommende Saison laufenden (laut TAG24-Infos zehn) will er "respektieren".

Der Hannoveraner: "Wenn wir bei denen an den Stellschrauben drehen, bekommen wir Bewegung."

Er weiß, dass Verteidiger Kevin Lavallee nicht mehr die Geschwindigkeit hat, aber "definiert man seine Rollen richtig, kann er sehr wichtig fürs Team sein."

Nick Huard und Jordan Knackstedt sollen bleiben

Das Erfolgsduo Nick Huard (l.) und Jordan Knackstedt wollen die Eislöwen unbedingt halten
Das Erfolgsduo Nick Huard (l.) und Jordan Knackstedt wollen die Eislöwen unbedingt halten  © Lutz Hentschel

Das neue Gerüst muss aus seiner Sicht eine gute Defensive sein. Angefangen mit einem starken Goalie und Verteidigern, die auch mal ihren Körper einsetzen und checken.

"Von den Ausländern will ich Nick Huard unbedingt halten, er gehört zwingend hier her", so der sportliche Berater. "Jordan Knackstedt will zwar die halbe Liga, aber auch wir."

Und beim Nachwuchs hat er Defizite erkannt: "Da geht's um Kleinigkeiten: Mängel in Schlittschuh-, Stock- und Passfähigkeiten."

Dies hat Auswirkungen bis hoch zur 1. Mannschaft. "Wir haben drei Jungs die spielberechtigt für Erfurt sind, aber der Oberligist ruft sie nicht ab, da sie momentan nicht gut genug sind."

Einzig Lucas Flade hebt Stichnoth lobend hervor ...

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