Geiles Spiel! Aber Eislöwen verlieren erstes Playoff-Viertelfinale

Bietigheim - Ärgerlich! Die Dresdner Eislöwen haben das erste Viertelfinal-Duell bei den Bietigheim Steelers in der "Best of Seven"-Serie mit 6:9 (1:3, 3:2, 2:4) verloren. Aber das Auftaktmatch machte Lust auf mehr...

Steve Hanusch (re.) und Alexander Preibisch kämpfen um den Puck.
Steve Hanusch (re.) und Alexander Preibisch kämpfen um den Puck.  © Imago

Bis zum Schlussdrittel war's eine enge Kiste, mit einer richtig guten Leistung der Eislöwen. Stefan Della Rovere (7.) brachte die Gäste in Front, nachdem Jordan Knackstedt ihn hinterm Tor stehend bedient hatte.

Doch Bastian Steingroß (10.), Willie Corrin (17.) und Frederik Cabana (18.) drehten die Partie. Das juckte das Team von Bradley Gratton herzlich wenig.

Aleksejs Sirokovs (22.) ackerte vorm Steelers-Tor und Thomas Pielmeier machte im Nachschuss das 2:3. Eine Minute später startete Knackstedt zum Konter, passte auf Nick Huard - 3:3.

Dresden kam super aus der Kabine! Der Kanadier wurde Sekunden später gefoult: Penalty. Doch sein Schuss blieb wie so oft in der Saison am Schoner des Keepers hängen. Huard schlug die Hände vors Gesicht. Wusste Nick, dass er damit das Momentum auf die Seite der Eislöwen hätte bringen können?

Stattdessen netzte auf der Gegenseite Alexander Preibisch (26.) auf dem Bauch rutschend ein. Als Steven Rupprich (32.) von der Bank vors Bietigheimer Tor "flog", zog er ab - 4:4. Eine geile Partie. Etwas ärgerlich war, dass Tyler McNeely (39.) in Überzahl kurz vor der Pause die erneute Steelers-Führung erzielte.

Bis dahin machte Marco Eisenhut im Dresdner Kasten einen richtig starken Job. Doch dann ein Klassiker von ihm. Der Goalie wollte hinterm Tor die Scheibe klären, stattdessen kam diese vor sein Tor und Frederik Cabana (43.) netzte ein. Norman Hauner (46.) machte alles klar.

Rovere (54.) verkürzte auf 5:7, aber Matt McKnight (55.) stellte den alten Abstand wieder her. Sebastian Zauner (59.) und Preibisch (60.) sorgten für den Endstand.

Nick Huard (li.) versuchte mit seinen Kollegen in Spiel eins alles, zum Sieg reichte es (noch) nicht.
Nick Huard (li.) versuchte mit seinen Kollegen in Spiel eins alles, zum Sieg reichte es (noch) nicht.  © Imago

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