Grandioser Eislöwen-Sieg in der Overtime nach 1:4-Rückstand!

Dresden - JAAAA! Die Dresdner Eislöwen erzwingen im Play-off-Viertelfinale gegen die Bietigheim Steelers durch einen 7:6-Sieg (1:2, 3:2, 2:2) nach Verlängerung das Entscheidungsspiel.

Eislöwe Nick Huard (r.) im Kampf mit gleich mehreren Steelers.
Eislöwe Nick Huard (r.) im Kampf mit gleich mehreren Steelers.  © Lutz Hentschel

Das war ein irres Spiel vor 2809 Zuschauern. Erst brachte Timo Walther (5.) die Hausherren in Front, danach versemmelte Jordan Heywood (7.) eine Großchance zum 2:0, weil er das leere Tor nicht traf.

Auf der Gegenseite verteidigten die Dresdner gegen die Steelers schlecht. Shawn Weller (10.), Frederic Cabana (11.) und Marcus Sommerfeld (28.) drehten die Partie - 1:3.

Als Benjamin Zientek (34.) Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut am Schlittschuh traf und der Puck prompt in den Kasten rutschte, schienen die Partie und die Serie gelaufen. Aber die "Eisenhut, Eisenhut"-Rufe von der Tribüne wirkten wie ein Defibrillator.

Die scheinbar k.o. auf dem Eis liegenden Dresdner wurden wiederbelebt und Geburtstagskind Nick Huard (36.) netzte bei 5:3-Überzahl ein.

Thomas Pielmeier (37.) zirkelte den Puck in die Maschen. "Eis, Eis, Eissportclub" schallte es aus der Nordkurve. Partytime! Und Tomas Schmidt (40.) sorgte fürs 4:4. Stadion-Sprecher Marcus: "Ich brauche einen Schnaps."

Kaum ging's weiter, stand es 4:5. Cabana hatte Zientek (43.) schön in Szene gesetzt. Aber da war ja der Mann, der nach eigener Aussage nur "schöne Tore schießt". Schmidt! In der 46. Minute erzielte er den Ausgleich und Pielmeier Sekunden später das 6:5. Als Benjamin Hüfner (53.) auf den Kasten von Eisenhut feuerte, donnerte der Puck an den Pfosten, von da an die Wade des Löwen-Keepers und ins Tor - 6:6. Verlängerung!

Dort hatte der 28-jährige Huard in der vierten Minute eine 1:1-Chance, scheiterte aber. Doch nach einem Konter von Walther sorgte Aleksejs Sirokovs für den 7:6-Sieg. Die Halle stand Kopf!

Jubel bei den Dresdner Eislöwen: Die Bietigheim Steelers konnten in der Overtime mit 7:6 bezwungen werden.
Jubel bei den Dresdner Eislöwen: Die Bietigheim Steelers konnten in der Overtime mit 7:6 bezwungen werden.  © Lutz Hentschel

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