Eislöwen wollen nächsten Coup: Macht es wie 2016 in Bremerhaven!

Dresden - Wiederholt sich die Geschichte? Am 24. März 2016 hatten die Dresdner Eislöwen eine grandiose Serie mit dem 6:1-Sieg im siebten Spiel in Bremerhaven für sich entschieden und waren ins Halbfinale eingezogen.

Aleksejs Sirokovs (l.) erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer für die Eislöwen.
Aleksejs Sirokovs (l.) erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer für die Eislöwen.  © Lutz Hentschel

Gelingt dies am Sonntag in Bietigheim auch?

"Ich habe schon in der Kabine gesagt, das ist die gleiche Situation. Ich denke, wir gewinnen", meinte Tomas Schmidt.

Der Eislöwen-Verteidiger war damals dabei und hatte am Freitagabend mit seinen beiden Toren dazu beigetragen, dass das Team überhaupt die Chance erhält.

Immerhin lag es nach 28 Minuten 1:4 hinten und gewann am Ende 7:6 (1:2, 3:2, 2:2) nach Verlängerung. "Das war eine Charakterleistung der Mannschaft, nach dem 1:4 ein 4:4 zu machen. Danach ging es hin und her", meinte Eislöwen-Stürmer Timo Walther.

Er selbst sorgte schließlich für die Entscheidung. Als den Steelers im Drittel der Hausherren ein Pass misslang, stand der 21-Jährige bereit, schnappte sich den Puck.

"Ich habe mich umgedreht, gesehen, dass Aleksejs Sirokovs mit mir ist und nur einer von denen", beschreibt Walther die Szene.

"Eigentlich wollte ich schießen, aber dann habe ich gesehen, dass der Verteidiger einen langen Schläger macht. Da habe ich versucht, den Pass zu vertuschen und rübergegeben. Gott sei dank auf die Kelle von Aleksejs." Der 38-Jährige netzte eiskalt ein.

Der Schlussjubel von Timo Walther, Aleksejs Sirokovs und Thomas Pielmeier.
Der Schlussjubel von Timo Walther, Aleksejs Sirokovs und Thomas Pielmeier.  © Lutz Hentschel

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