Eislöwen-Coach Gratton will im Derby den nächsten Dreier!

Dresden - Showdown! Mit dem Derby Eislöwen gegen Lausitzer Füchse wird am Freitag in Dresden die Länderspiel-Pause im ausverkauften Löwenkäfig emotional beendet. Wer ist bereit für den Neustart?

bu a: Eislöwen-Stürmer Nick Huard (M.) versucht hier die Scheibe ins Füchse-Tor unterzubringen. Gelingt ihm dies heute?
bu a: Eislöwen-Stürmer Nick Huard (M.) versucht hier die Scheibe ins Füchse-Tor unterzubringen. Gelingt ihm dies heute?  © Lutz Hentschel

Die Gäste haben zumindest das, was die Hausherren gern hätten.

Weißwasser ist stark in die Saison gestartet, derzeit Vierter in der DEL2 und konnte das erste Derby gewinnen - wenn auch knapp mit 1:0.

Die Eislöwen sind dagegen nur Zwölfter und haben 16 Punkte weniger als die Ostsachsen. Trotzdem spricht vieles dafür, dass die Karten neu gemischt werden.

Die letzten beiden Heimspiele haben die Eislöwen gewonnen - 4:0 gegen Ravensburg, 3:1 hieß es gegen Bad Nauheim. "Gerade gegen Ravensburg waren wir aggressiv und haben gut gespielt", so Coach Bradley Gratton.

"Wir wollen dem Gegner zeigen, das ist unsere Arena, hier gewinnen wir." Der erste Schritt dafür ist gemacht.

Dass es heute ein emotionales Derby wird, beschäftigt den Kanadier nicht: "Für mich ist es egal, ob es ein Derby ist oder nicht. Wir müssen drei Punkte holen und den nächsten Schritt machen. Für die Fans ist es natürlich was Besonders."

Die Weißwasseraner werden wieder druckvoll mit vier Reihen agieren und gerade die jungen Wilden wollen sich in Szene setzen. Der Förderlizenz-Spieler Charlie Jahnke (Berliner Eisbären) steht exemplarisch dafür. Drei Tore, fünf Vorlagen gehen auf das Konto des 20-Jährigen.

Sein Kumpel Niklas Postel schlug bei den Eislöwen noch nicht so ein. "Unterm Strich kommt es aber drauf an, wie einen der Trainer einsetzt", so Postel. "Zuletzt lief es besser und ich bekam mehr Verantwortung. Ich hoffe, dass jetzt das erste Tor fällt."

Eislöwen-Coach Bradley Gratton will, dass seine Mannschaft den nächsten Schritt macht.
Eislöwen-Coach Bradley Gratton will, dass seine Mannschaft den nächsten Schritt macht.  © Lutz Hentschel

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