"Crimmitschauer waren bissiger!" Eislöwen droht die Abstiegsrunde

Crimmitschau - Ende November gab's für die Eislöwen die Schande von Crimmitschau. 4:11 kamen die Dresdner damals unter die Räder.

Die Eislöwen um Tomas Schmidt liefen den Eispiraten wie hier Vincent Schlenker fast nur hinterher.
Die Eislöwen um Tomas Schmidt liefen den Eispiraten wie hier Vincent Schlenker fast nur hinterher.  © Mario Jahn

Wer gehofft hatte, dass es gestern die Wiedergutmachung gibt, wurde enttäuscht. Es gab die nächste Klatsche, als "Lohn" winkte die Abstiegsrunde!

Thomas Pielmeier & Co. verloren erneut deutlich mit 1:6 (0:3, 0:1, 1:2).

Die Partie begann schon ernüchternd. 28 Sekunden waren gespielt, da nahm René Kramer in der Kühlbox Platz - perfekt für die siegeshungrigen ETC-Spieler.

Krachte der Puck in der ersten Überzahlsituation anfangs an die Latte, hämmerte Rob Flick (2.) ihn wenig später durch die Beine von Dresdens Keeper Marco Eisenhut ins Tor.

Eine Minute später tauchte Jordan Knackstedt vor Piraten-Keeper Brett Kilar auf, scheiterte aber zu leichtfertig.

Was hätte die Partie für einen Lauf nehmen können. Stattdessen wurde ETC-Stürmer Adrian Grygiel (4.) allein gelassen - 2:0.

An diesem Abend ein häufiges Bild: Die Eispiraten jubeln, während bein den Eislöwen die Köpfe hingen.
An diesem Abend ein häufiges Bild: Die Eispiraten jubeln, während bein den Eislöwen die Köpfe hingen.  © Mario Jahn

Und nachdem Pielmeier in der Kühlbox schmorte, drosch Carl Hudson (13.) das nächste mal die Scheibe ins Löwen-Tor.

"Die Crimmitschauer waren bissiger. Sie haben uns am Anfang überrannt, auf Körper gespielt und uns zu Strafen gezwungen. In Überzahl haben sie es dann eiskalt ausgenutzt", analysierte Pielmeier die Partie.

Vorm zweiten Drittel hatte sein Team-Kollege Steve Hanusch noch gefordert: "Wir müssen aufwachen, sonst gibt es wieder ein Debakel."

Doch wachgerüttelt wurde das Team von Coach Bradley Gratton nicht. Mit zwei Überzahl-Toren (Dominic Walsh/36., Hudson/ 41.) bauten die Gastgeber die Führung aus, eh Timo Walther (46.) mit dem ersten Powerplay-Tor verkürzte.

Den Deckel machte Christian Hilbrich (56.) mit dem fünften Überzahl-Treffer der Hausherren drauf.

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