Eislöwen wittern Aufstiegschance: Kann Nürnberg die DEL nicht mehr stemmen, steht Dresden bereit!

Dresden - "Am liebsten würde Brad nur gegen DEL-Clubs spielen", meinte Thomas Barth, Geschäftsführer Sport der Eislöwen, am Freitag mit Blick auf das erste Testspiel der Saison am Sonntag (17 Uhr/EnergieVerbund Arena) gegen Wolfsburg.

Im August 2008 duellierten sich die Dresdner Eislöwen mit Keeper Michal Marik bereits gegen die Wolfsburger um Christoph Hohenleitner (r.).
Im August 2008 duellierten sich die Dresdner Eislöwen mit Keeper Michal Marik bereits gegen die Wolfsburger um Christoph Hohenleitner (r.).  © imago images/ Thomas Eisenhuth

Der Wunsch des Eislöwen-Trainer Bradley Gratton könnte bald wahr werden ...

Dass Gesellschafter und Sponsor Marian Ziburske bereit ist, für den Aufstieg in die DEL finanziell den Beitrag zu leisten, hat er mehrfach klargestellt.

Spätestens der DEL2-Meister 2021 darf laut Vereinbarung zwischen der 2. und 1. Liga aufsteigen, wenn dieser zuvor die geforderten 816.000 Euro als Sicherheit hinterlegt hat und die restlichen Auflagen erfüllt - was Dresden tut.

"Die Einlage werden wir nächste Saison machen", versichert Maik Walsdorf. Der kaufmännischen Geschäftsführer der Löwen verrät auch: "Ich habe zwar noch nicht mit den Gesellschaftern gesprochen, könnte mir aber vorstellen, dass wir bis Januar 2020 bereits die Summe hinterlegen."

Grund: Seit Jahren wackeln einige DEL-Clubs wirtschaftlich und jetzt hat der Hauptsponsor der Nürnberger angekündigt, sich ab der Saison 2020/21 zurückzuziehen. Möglich, dass die Franken die DEL dann nicht mehr stemmen können. "Für den Fall stehen wir bereit", so Walsdorf.

Bis dahin müssen sich die Dresdner weiter in Test- statt in Ligaspielen mit Wolfsburg & Co. messen. Am Sonntag erwartet der Coach Leidenschaft von seinen Spieler.

Neuzugang Alexander Dotzler weiß: "Wir müssen uns spielerisch zusammenfinden und das System umsetzen, was Brad erwartet." Der Ex-DEL-Verteidiger selbst möchte mit Blick auf die Saison und die großen Ziele "ein kleines Puzzleteil sein".

Maik Walsdorf sieht die Eislöwen jetzt in der Lage, den DEL-Aufstieg zu stemmen. Er wirft deshalb den Hut in den Ring.
Maik Walsdorf sieht die Eislöwen jetzt in der Lage, den DEL-Aufstieg zu stemmen. Er wirft deshalb den Hut in den Ring.  © Lutz Hentschel

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