Eislöwen-Coach Rossi warnt vor Powerplay-Monster: "Kann uns töten"

Dresden - Der Konkurrenzkampf bei den Dresdner Eislöwen ist mit der Verpflichtung von Stürmer Petr Pohl belebt. Hilft der 33-Jährige schon, damit das Team von Rico Rossi am bevorstehenden Hammer-Wochenende endlich punktet?

Petr Pohl (r.) versucht hier, gegen Jordan Knackstedt (M.) im Training die Scheibe aufs Tor zu bekommen.
Petr Pohl (r.) versucht hier, gegen Jordan Knackstedt (M.) im Training die Scheibe aufs Tor zu bekommen.  © Lutz Hentschel

Freitag geht's zu den Heilbronner Falken, am Sonntag kommt Meister Ravensburg in den Löwenkäfig. "Zwei schwere Aufgaben", ahnt der Coach.

Gerade gegen die Falken sollen seine Eislöwen so wenig wie möglich in Unterzahl geraten. "Heilbronn hat mit Yannik Valenti einen Stürmer in den Reihen, der acht seiner zehn Saison-Tore in Überzahl geschossen hat. Ihn müssen wir in den Griff bekommen, er kann uns töten", warnt Rossi vor dem Powerplay-Monster.

Defensiv wird Pohl zwar auch ackern, aber vor allem offensiv soll der Deutsch-Tscheche Akzente setzen. Vom Coach wurde er deshalb bereits im Training in die zweite Angriffsreihe neben Mario Lamoureux und Elvijs Biezais gesteckt.

"Ich will, dass so der Druck auf die erste Reihe erhöht wird", begründet der 54-Jährige den Schritt. Toni Ritter dürfte damit wieder in die dritte Reihe rücken und Christian Kretschmann in die vierte.

Rossi: "Petr ist ein erfahrener Spieler, der sehr viel Talent hat und keine Schwierigkeiten damit, seinen Platz zu finden." Die Frage ist nur: Wie fit ist er? Diese Saison hat der beim Wolfsburger DEL-Club aussortierte Pohl nur "mit NHL-Spielern in seiner tschechischen Heimat Prostejov" (bei Brno) trainiert und "zuletzt in Hamburg beim Oberligisten Crocodiles".

Rico Rossi hat die Richtung diese Woche im Training vorgeben. Können die Eislöwen seinen Plan heute in Heilbronn umsetzen?
Rico Rossi hat die Richtung diese Woche im Training vorgeben. Können die Eislöwen seinen Plan heute in Heilbronn umsetzen?  © Matthias Rietschel

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