Trotz Eislöwen-Pleite im Derby: Rossi gibt dem Team vier Tage frei

Dresden - Was nützt eine starke Offensive, wenn hinten Tag der offenen Tür herrscht? Nix! Das Problem der Dresdner Eislöwen in dieser Saison fiel den Spielern am Freitagabend in Crimmitschau beim 5:7 auf die Füße. Und trotzdem haben sie jetzt vier Tage frei...

Marco Eisenhut wirkte in Crimmitschau verunsichert.
Marco Eisenhut wirkte in Crimmitschau verunsichert.  © Lutz Hentschel

"Es war seit Mitte Dezember ein hartes Programm. Sie brauchen eine mentale Pause vom Eis, das ist gut für jeden", erklärte Coach Rico Rossi.

Er erwartet seine Cracks Mittwoch wieder zum Training. Die Pause dürfte zur rechten Zeit kommen, denn für den Endspurt in der Hauptrunde der DEL2 sind volle Akkus nötig.

Die vergangenen Wochen waren geprägt von starken Auftritten daheim, aber auswärts ist weiter viel Luft nach oben. Das Derby in Crimmitschau beim Tabellenletzten (!) hat das eindrucksvoll untermauert.

Zwar hatte Dresden bis zur 60. Minuten die Chance auf den Sieg, aber da bereits schon sechs Gegentore gefressen. Die Löwen scheinen in dieser Saison keine Abwehr-DNA zu haben, sie kennen nur eine Richtung - Attacke!

"Der Charakter der Mannschaft stimmt, sie will. Aber es ist schwer zu gewinnen, wenn du viele Gegentore kassierst", so Rossi. "Leider fehlen uns die wichtigen Punkte."

Das Derby hat leider auch gezeigt, dass die Verpflichtung von Riku Helenius fürs Tor richtig war. Marco Eisenhut wirkte unsicher. Er ist ein brillanter Keeper, kann aber derzeit seine Leistung nicht konstant auf höchsten Niveau abrufen.

Gibt seinen Jungs trotz der Pleite in Crimmitschau frei: Trainer Rico Rossi.
Gibt seinen Jungs trotz der Pleite in Crimmitschau frei: Trainer Rico Rossi.  © Lutz Hentschel

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