Eislöwen-Pleite: Defensiv-Schwäche kostet in Crimmitschau den 6. Derbysieg

Crimmitschau - Das war unnötig! Die Dresdner Eislöwen verschenkten in Crimmitschau drei wichtige Punkte, weil Goalie Marco Eisenhut erst im Pech war, dann nicht den besten Tag erwischt hatte und die Abwehr vogelwild agierte.

Austin Fyten (v.) netzt hier völlig frei ein, während Eislöwen-Goalie Marco Eisenhut der Scheibe versucht hinterherzuhechten.
Austin Fyten (v.) netzt hier völlig frei ein, während Eislöwen-Goalie Marco Eisenhut der Scheibe versucht hinterherzuhechten.  © Thomas Heide

Und so feierten kurz vor halb elf abends die ETC-Fans während die Dresdner an der 5:7-Pleite (2:2, 1:2, 2:3) zu knabbern hatten. Es war das Derby der Gastgeber, die nicht nur einmal das Glück des Tüchtigen gepachtet hatten.

Gleich in der dritten Minute musste Eisenhut hinter sich greifen, weil der Puck von seiner Schulter nach ober flog, im Gewühl vorm Tor durch David Kuchejda über die Linie rutsche. Dank eines satten Schlagschusses von Ty Wishart (13.) in Überzahl bauten die Piraten die Führung auf 2:0 aus.

Doch die Eislöwen war unbeeindruckt und spielen ihre Offensivstärke aus. Dale Mitchell wurde zweimal traumhaft von Jordan Knackstedt (14./17.) bedient und so stand es 2:2. Doch nachdem Sebastian Zauner zu nachlässig gegen Mitch Wahl verteidigte, führten die Hausherren wieder.

Kackstedt (37.) glich aus, aber anschließend erneut Pech für Eisenhut. Der Schlagschuss von Wishart donnerte gegen beide Pfosten und im Nachsetzen traf Austin Fyten (38.).

Nach der letzten Pause ließ Petr Pohl (42.) in Überzahl die 400 Eislöwen-Fans jubeln. Doch Fyten (53.) und Vincent Schlenker (54.) nutzen Aussetzer von Eisenhut. Zauner (56.) gelang zwar noch das 5:6 und die Fans skandierten: "Auf geht's, Löwen, kämpfen und siegen". Doch 42 Sekunden vor Schluss machte Schenker mit dem Treffer ins leere Tor den Deckel drauf.

Die Lausitzer Füchse hatte in Kassel die drei Punkte bereits griffbereit auf dem Silbertablett liegen. Sie führten 2:1 bis 13 Sekunden vorm Ende der regulären 60 Minuten. Dann fälschte Austin Carroll den Puck zum 2:2 Ausgleich ab. Bitter! Im Penaltyschießen konnte kein Weißwasseraner Gerald Kuhn im Kasten der Huskies überwinden, dafür traf Corey Trivino und so verloren die Füchse 2:3 (0:0, 1:1, 1:1).

Während die Eislöwen-Fans den Crimmitschauern schon die Play-downs wünschten, schossen die Eispiraten die Dresdner ab.
Während die Eislöwen-Fans den Crimmitschauern schon die Play-downs wünschten, schossen die Eispiraten die Dresdner ab.  © Thomas Heide

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