Eislöwen drehen Rückstand gegen Bad Nauheim noch zum Sieg!

Dresden - Die Kiste Bier hatte sich Mario Lamoureux als bester Eislöwen-Spieler am heutigen Sonntagabend in Bad Nauheim verdient. Auf der Heimfahrt ließ er sich diese mit dem Team nach dem 3:2-Sieg (1:2, 0:0, 1:0) nach Verlängerung im Bus schmecken ...

Petr Pohl (r.) erzielt den 2:2-Ausgleichstreffer für die Dresdner Eislöwen.
Petr Pohl (r.) erzielt den 2:2-Ausgleichstreffer für die Dresdner Eislöwen.  © Jan Huebner

Die Dresdner waren vor den teuflisch guten Hessen gewarnt. Diese hatten ihre letzten fünf Spiele gewonnen, kletterten auf Platz zwei und gegen das Team von Rico Rossi legten sie bissig los. 49 Sekunden waren gespielt, da nutzte Andrej Bires die zweite Chance (!) der Nauheimer - 0:1. Und Simon Gnyp (5.) legte aus spitzem Winkel ins kurze Eck nach.

Auf die Frage nach der Partie, ob die Eislöwen solche Rückstande brauchen, meinte der Coach: "Ich hoffe nicht, ich habe keine Haare, um mir diese zu raufen und es ist auch kein Rezept für den Erfolg."

Doch zumindest am Wochenende brachten diese Comebacks (am Freitag Sieg nach 1:4-Rückstand) den Dresdnern fünf von sechs Punkten.

In Nauheim waren die Löwen nach zehn Minuten wach. Petr Pohl (11.) hatte die Ruhe und den Blick für den am rechten Pfosten freistehenden Lamoureux, der die Scheibe in die offene Ecke einschob.

Danach begann ein packendes Spiel auf Augenhöhe. Gleich nach der letzten Pause hatte Lamoureux in Überzahl die perfekte Möglichkeit zum Ausgleich, doch er schoss den Puck in die Fanghand von Teufel-Keeper Felix Bick.

Als die Scheibe in der 45. Minute vors Tor der Hausherren kam, drosch Pohl diese an den Schlittschuh von Lamoureux und von da rutschte sie in den Kasten. Endlich. Dies brachte die Löwen in die Verlängerung und dort sorgte Jordan Knackstedt für den Sieg. Rossi: "Ich bin stolz. Wir haben hart gespielt, mit viel Druck und wenig zugelassen."

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