Dresden Eislöwen: Schlimmste Befürchtungen für die Play-Down-Runde!

Dresden - Im April 2018 wurde der große Umbruch bei den Dresdner Eislöwen eingeläutet. Grund: Gesellschafter Peter Micksch und seine Kollegen waren unzufrieden mit dem Abschneiden der Eislöwen in der abgelaufenen Saison.

Trainer Bradley Gratton hat die Charakterfrage bei den Dresdner Eislöwen bereits angesprochen.
Trainer Bradley Gratton hat die Charakterfrage bei den Dresdner Eislöwen bereits angesprochen.  © Lutz Hentschel

Die aktuelle ist zwar noch nicht zu Ende, Wunder weiterhin möglich, aber bisher ist der sportliche Umbruch gescheitert!

"Es liegt eine Saison hinter uns, mit der wir nicht zufrieden sein können. Es ist kein Geheimnis, es ist nicht das erreicht worden, was wir uns vorgenommen haben", so Micksch damals. Sein Fazit heute würde kaum anders ausfallen. Dabei war sein Ziel: "Dass die Eislöwen langfristig in der DEL2 an der Spitze mitspielen."

Der Traum ist vorerst geplatzt. War vergangene Saison am 46. Spieltag die Pre-Play-off-Teilnahme fix, müssen die Dresdner nach der 1:6-Pleite in Crimmitschau jetzt mit aller Kraft die Abstiegsrunde verhindern.

Nach der Partie kommentierte ein Eislöwen-Fan treffend: "Ich habe nur einen Wunsch. Bitte schenkt uns den Klassenerhalt."

Coach Bradley Gratton hatte zuletzt immer wieder betont: "Es wird eine Charakter-Frage." Demnach muss bezweifelt werden, dass alle Spieler sich reinhängen und das lässt im Fall des Einzugs in die Play-down-Runde Schlimmes befürchten.

Zu schnell geht bei den Leistungsträgern bei Rückschlägen der Kopf runter. Wenige bäumen sich auf, ackern, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

Strafmaßnahmen zeigen kaum Wirkung. Harrison Reed wurde am Freitag nach einem schwachen Wechsel, wo er dreimal binnen seiner 50 Sekunden-Eiszeit patzte, durch Nachwuchsspieler Georgiy Saakyan kurzzeitig in der Reihe ersetzt. Eine Reaktion im Derby - Fehlanzeige.

Haben er oder Jordan Knackstedt keinen guten Tag, wirkt sich dies sofort aufs Spiel der Eislöwen aus.

Harrison Reed (hinten) und Thomas Pielmeier müssen gemeinsam mit ihren Mitspielern Charakter zeigen.
Harrison Reed (hinten) und Thomas Pielmeier müssen gemeinsam mit ihren Mitspielern Charakter zeigen.  © Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dresdner Eislöwen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0