An Freitag, dem 13.: Eislöwen mit Pleite nach Verlängerung gegen Landshut!

Dresden - Am Freitag, den 13., haben die Dresdner Eislöwen den Saison-Einstand versiebt. Daheim verloren sie gegen Aufsteiger EV Landshut mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:0) nach Verlängerung.

Die Sommer-Eis-Zeit ist vorbei. Passend mit Waffel-Eis haben die Eislöwen-Fans diese verabschiedet. 2492 Zuschauer waren heiß auf das erste Heimspiel der Saison.
Die Sommer-Eis-Zeit ist vorbei. Passend mit Waffel-Eis haben die Eislöwen-Fans diese verabschiedet. 2492 Zuschauer waren heiß auf das erste Heimspiel der Saison.  © Lutz Hentschel

Maximilian Forster war der Partychrasher. Zumindest für die gut 2300 Eislöwen-Fans, die knapp 200 aus Bayern mit angereisten Anhänger feierten noch Minuten nach dem Ende.

Da hatte Dresdens Coach Brad Gratton seine Spieler bereits in der Kabine versammelt und mit ihnen die Niederlage kurz ausgewertet.

Die Dresdner waren eigentlich tonangebend. Doch im Gegensatz zum Testspiel vor ein paar Wochen, als die Hausherren 5:4 gewannen, stand der EVL diesmal sehr kompakt und sicher.

Es war wenig Platz vorm Tor. Zudem verloren die Eislöwen nach zehn Minuten Steven Rupprich.

Er musste mit fünf Minuten plus Spieldauer vorm Eis, weil er Michael Fomin aus Sicht der Schiris gegen Kopf und Nacken checkte.

Der Landshuter blieb liegen und musste behandelt werden. In der fünfminütigen Überzahl drückten die Gäste die Hausherren in deren Drittel, aber Marco Eisenhut im Tor war immer Herr der Lage.

In der 26. Minute brachte Christian Kretschmann die Löwen in Front. In Überzahl netzte er perfekt die Scheibe ein.

Dresdner Eislöwen geben das Spiel aus der Hand

Eislöwen-Stürmer Christian Kretschmann (r.) netzte die Scheibe zur 1:0-Führung in die Maschen.
Eislöwen-Stürmer Christian Kretschmann (r.) netzte die Scheibe zur 1:0-Führung in die Maschen.  © Lutz Hentschel

Doch zehn Minuten später hatte sein Team Pech. Arne Uplegger brach vorm eigenen Kasten die Kelle.

Der Löwenverteidiger musste zur Bank, Sebastian Zauner kam. Der konnte aber nur mit anschauen, wie der Landshuter Stefan Kronthaler mutterseelenallein Eisenhut umkurvte und einnetzte - 1:1.

Im Schlussdrittel versuchten die Löwen die Entscheidung zu ihren Gunsten zu erzwingen.

Elvijs Biezais hatte 93 Sekunden vorm Ende durch einen Konter die beste Möglichkeit, aber er scheiterte an Jaroslav Hübl im Gäste-Kasten.

64 Sekunden vorm Schluss bekamen die Dresdner sogar Überzahl.

Gratton nahm eine Auszeit, aber das dritte Powerplay in dem Drittel brachte wieder nichts.

So ging's in die Verlängerung und da netzte Forster ein.

Beide Teams schenkten sich nichts. Eislöwe Dale Mitchell (l.) drückte hier Landshuts Stephan Kronthaler in die Bande.
Beide Teams schenkten sich nichts. Eislöwe Dale Mitchell (l.) drückte hier Landshuts Stephan Kronthaler in die Bande.  © Lutz Hentschel

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