Eislöwen holen ersten Auswärtsdreier! Mitchell beweist Knipser-Qualität

Landshut - Bis zum 25. Oktober mussten die Eislöwen-Fans warten, um den ersten Auswärtssieg zu feiern. In Landshut gewann das Team von Rico Rossi am Freitag mit 7:4 (1:2, 3:0, 3:2).

Trainer Rico Rossi feierte am Freitag den ersten Auswärtssieg mit den Eislöwen.
Trainer Rico Rossi feierte am Freitag den ersten Auswärtssieg mit den Eislöwen.  © Lutz Hentschel

"Das freut mich wirklich sehr für die Jungs", meinte der Coach im Nachgang. "Sie haben hart dafür gearbeitet." Der Verlauf des Spiels erinnerte aber an die bisher sehr schwankenden Saison-Leistungen.

Keine Minute war im Eisstadion am Gutenbergweg rum, da rutschte erst Dale Mitchell hinterm Tor der Gastgeber aus. Die Scheibe kam zum Glück zu Mario Lamoureux. Der hatte das Auge für Elvijs Biezais und dieser zog ab - 1:0.

Doch die Landshuter hatte Maximilian Forster in ihren Reihen. Der Stürmer verdarb bereits den Saisoneinstand der Dresdner mit seinem Siegtreffer zum 2:1. Freitag war der EVLer nicht weniger erfolgreich. Sein erstes Tor markierte er in der 5. Minute, als Erik Gollenbeck in Überzahl Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut die Sicht nahm. Kurz vor der Pause sorgte Forster bei 3:5-Unterzahl der Dresdner fürs 1:2.

Das Rossi-Team wirkte angeschlagen. Erst durch den Doppelpack in der 32. Minute - zwei Treffer binnen 15 Sekunden durch Timo Walther und Mitchell - wirkten sie befreit. Der Lohn war, als Dale 38 Sekunden vor der zweiten Pause auf 4:2 stellte.

Doch die Hausherren hatten ja noch Forster. Und der verkürzte in Überzahl (47.). Doch Lamoureux (48.) angelt sich aus der Luft die Scheibe, zog vors Tor und mit der Rückhand netzte er ein - 5:3. Als Marc Schmidpeter im Liegen (55.) wieder für die Gastgeber zuschlug, dachten die mitgereisten Fans wohl: "Müssen wir jetzt zitter?" Nein! Lamoureux (59.) und Jordan Knackstedt (59.) trafen zweimal ins leere Tor und machten den 7:4-Sieg perfekt.

Die Lausitzer Füchse taten sich in Freiburg überraschend schwer. Rangen aber am Ende die Wölfe mit 3:2 (0:0, 1:1, 1:1) nach Verlängerung nieder. Die Weißwasseraner Tore erzielten Mychal Monteith (25.), Darcy Murphy (44.) und Ondrej Pozivil.

Dresdens Dale Mitchell.
Dresdens Dale Mitchell.  © imago images/Eibner

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