Eislöwen-Coach Molling nach Fehlstart: "Positiv bleiben und arbeiten!"

Dresden - Dass die Eislöwen nach dem ersten Spieltag mit leeren Hände dastehen, sind die Fans gewöhnt. Dass aber auch nach zwei Partien kein Pünktchen auf dem Konto ist, gab's zuletzt in der Saison 2014/15.

Zwei deutliche Pleiten zum Saisonstart - Coach Jochen Molling hatte sich seinen Einstand bei den Eislöwen natürlich anders vorgestellt.
Zwei deutliche Pleiten zum Saisonstart - Coach Jochen Molling hatte sich seinen Einstand bei den Eislöwen natürlich anders vorgestellt.  © Lutz Hentschel

Gerade für Jochen Molling als neuer und junger Chefcoach war's kein angenehmer Saisonstart. Der 45-Jährige hatte sich "meinen Einstand als Profi-Trainer anders vorgestellt." Aber jetzt hilft ihm nur, "positiv zu bleiben und weiter zu arbeiten".

Überraschenderweise sind ausgerechnet die Spezial-Teams Mollings größte Baustellen. In der Vorbereitung hatten diese eigentlich gut funktioniert. Aber fünf Gegentore in 15 Unterzahlsituationen, dagegen nur ein einziger Treffer im eigenen Powerplay bei 13 Möglichkeiten sprechen eine deutliche Sprache.

"Zahlen lügen nicht. Wir müssen die Videos analysieren. So ein Wochenende wie jetzt darf uns nicht mehr passieren", meinte Stürmer Alexander Höller. Auch er hatte gegen Heilbronn einige Großchancen sträflich liegengelassen. Seine größte war die in der 40. Minute, als er das leere Tor verfehlte.

Aber dieses Pech hatte nicht nur der beste Torjäger der Vorsaison. "Wir brauchen jetzt den Teufel nicht an die Wand malen", meinte Thomas Pielmeier. "Weiter arbeiten", fordert er und dann am Freitag in Bad Nauheim Farbe bekennen.

Denn am Sonntag kommt mit den Löwen-Frankfurt ein harter Brocken in den Dresdner Löwenkäfig.

Alexander Höller.
Alexander Höller.  © Lutz Hentschel

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