Eislöwe Steven Rupprich ist sich für blaue Flecke nicht zu schade!

Dresden - Im Heimspiel gegen Heilbronn wird heute nicht das schönste Tor gesucht. Die Dresdner Eislöwen müssen Charakter beweisen, ihre Emotionen im Griff haben, Checks zu Ende fahren, sich in die Schüsse des Gegners werfen und am Ende drei Punkte einfahren.

Solche Checks wie hier von Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich (l.) gegen Kaufbeurens Simon Mayr sind heute gegen Heilbronn gefragt.
Solche Checks wie hier von Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich (l.) gegen Kaufbeurens Simon Mayr sind heute gegen Heilbronn gefragt.  © Matthias Rietschel

"Wir müssen uns darauf besinnen, in welcher Situation wir sind", betonte am Donnerstag nochmal Steven Rupprich.

Der Dresdner Routinier kennt diese derzeitige Situation. Seit 2014 trägt der Stürmer das Trikot der Eislöwen, seit 2014 geht es darum, die Pre- beziehungsweise Play-offs an den letzten Spieltagen zu buchen.

"Die Liga ist brutal eng. Wir können vielleicht mit Druck besser umgehen. Und wenn es ein Tor zu verhindern gilt, dann habe ich am Körper noch eine Stelle frei."

Damit meint der 30-Jährige, der oft mit einem Bein oder einem anderen Körperteil die Scheibe "abfängt", dass er nicht überall blaue Flecken besitzt.

Aber genau solchen Spieler sind jetzt gefragt. "Es gibt jetzt kein 'Ja, aber' mehr", weiß Coach Rico Rossi. Der vor allem von seinem Team verlangt, von der Strafbank wegzubleiben.

Als "unakzeptabel" bezeichnete er die Aktion von Verteidiger Alexander Dotzler vergangenen Freitag in Bayreuth, als dieser die Scheibe aus Frust in Richtung der Schiri pfefferte und zehn Minuten in die Kühlbox musste. Rossi: "Wir müssen unsere Emotionen im Griff haben. Fertig, aus!"

Steven Rupprich.
Steven Rupprich.  © Lutz Hentschel

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