Sensation perfekt! Eislöwen stürzen Heilbronn und ziehen ins Viertelfinale ein

Heilbronn - Revanche geglückt! Die Dresdner Eislöwen schickten am Dienstagabend die Heilbronner Falken in die Sommerpause und treffen nun ab Freitag im Play-off-Viertelfinale auf die Bietigheim Steelers.

Timo Walter schoss wie am Sonntag schon auch am Dienstag ein ganz wichtiges Tor gegen Heilbronn.
Timo Walter schoss wie am Sonntag schon auch am Dienstag ein ganz wichtiges Tor gegen Heilbronn.  © Lutz Hentschel

Was das Team von Bradley Gratton bei den Falken im dritten und entscheidenden Pre-Play-off-Match ablieferte, war grandios und das beste Spiel der Saison bisher.

Mit 7:4 (3:1, 1:2, 3:1) gewannen die Löwen hochverdient, weil sie den Tick bissiger waren. Und sich nie unter kriegen ließen.

Kevin Lavallee (3.) brachte die Hausherren früh in Front. Aber nach einer starken Aktion von Chris Billich netzte Tom Knobloch (9.) zum Ausgleich ein.

Die nächste Überzahl nutzte Thomas Pielmeier (11.) für das 2:1 und Steve Hanusch (16.) legte noch vor der Pause einen drauf. Es war der Lohn für den Kampfgeist der Dresdner.

Dieser wurde auch nicht gebrochen, als die Heilbronner durch Lavallee (23.) und Kyle Helms (31.) zurückschlugen. Die Partie war an Spannung nicht zu überbieten. Und als die Eislöwen erneut in Überzahl kamen, schlug Aleksejs Sirokovs (35.) zu. Mit der 4:3-Führung ging's in die Pause.

Danach glich zwar Justin Kirsch (45.) in Überzahl aus und die Gastgeber drückten, aber Pielmeier & Co. behielten die Nerven und spielten clever. 3:31 Minuten vorm Ende kamen sie in Überzahl und es dauerte nur 20 Sekunden, da war Sirokovs zur Stelle.

Danach fing Timo Walther (58.) einen Fehlpass ab - Schuss, Tor, 6:4. Die Partie war entschieden. Stefan Della Rovere (60.) machte mit dem Schuss ins Leere alles klar.

Die Crimmitschauer Eispiraten gewannen 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) in Kassel, stehen damit im Viertelfinale und treffen auf die Löwen aus Frankfurt.

Die Eislöwen jubeln, Favorit Heilbronn am Boden!
Die Eislöwen jubeln, Favorit Heilbronn am Boden!  © Lutz Hentschel

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