Boisvert beruhigt Eislöwen: Die ersten Spiele bedeuten nichts!

Bietigheim/Dresden - Der DEL2-Meister kommt am Freitag in den Löwenkäfig. Und bei den Bietigheim Steelers hat seit dieser Saison einer das Sagen, der ebenfalls wie Dresdens Coach Jochen Molling seinen Einstand als junger Chef-Trainer gibt: Hugo Boisvert!

Boisvert (re.) lief früher selbst für die Eislöwen auf.
Boisvert (re.) lief früher selbst für die Eislöwen auf.  © Lutz Hentschel

Im Gegensatz zu seinem Kollegen ist er nicht mit vier Niederlagen sondern mit drei Siegen und einer Pleite in die Saison gestartet.

Und der Kanadier ist in Elbflorenz kein Unbekannter. Die letzten fünf Jahre seiner Stürmer-Karriere kreuzte er die Kellen für die Eislöwen, war davon zwei Spielzeiten Kapitän und gern hätte er ein Traineramt übernommen. Jetzt ist Hugo in Bietigheim und kennt keine Gnade.

"Natürlich wollen wir gewinnen. Geschenke gibt's in dieser Liga nicht", so der 42-Jährige. An die Dresdner Fans hat er eine wichtige Nachricht. "Die Wahrheit ist, die ersten Spiele haben nichts zu bedeuten. Die Saison ist so lang und die konstanteste Mannschaft steht am Ende oben", so Boisvert. "Als ich Co-Trainer in Kassel war, haben wir die ersten beiden Spiele verloren und sind am Ende Meister geworden."

Der Titel 2019 ist auch sein Ziel als Chef der Steelers. Aber sein Fokus ist nur auf die kommende Aufgabe gerichtet. "Das Spiel gegen Dresden wird ein harter Fight", ahnt er und hat sich beim Ex-Coach der Lausitzer Füchse, Robert Hoffmann, schlau gemacht. "Mit Jordan Knackstedt und Jordan Heywood hat Dresden sich gut verstärkt."

Boisverts Rolle als Coach macht ihm richtig Spaß, auch wenn sie anders ist als die des Führers einer Mannschaft: "Als Kapitän war ich Kumpel der Spieler, das kann ich jetzt nicht mehr sein."

Nun trainiert der Kanadier die Bietigheim Steelers.
Nun trainiert der Kanadier die Bietigheim Steelers.  © Imago