Defensive wackelt: Eislöwen kassieren zwei deutliche Pleiten

Dresden - Trotz eines 2:5 gegen Bremerhaven, eines 1:10 gegen Krefeld, dem letzten Platz im Heimturnier und kaum Zuschauern in der EnergieVerbund Arena fiel das Fazit der Eislöwen nicht so schlecht aus!

Marco Eisenhut (l.) zeigte hier einen Riesenreflex im Spiel gegen Bremerhaven.
Marco Eisenhut (l.) zeigte hier einen Riesenreflex im Spiel gegen Bremerhaven.  © Lutz Hentschel

"Wir haben innerhalb von 16 Stunden zweimal gegen DEL-Teams gespielt - gegen Bremerhaven alles gegeben und sie voll gefordert", so Eislöwen-Coach Jochen Molling.

"Gegen Krefeld waren die Jungs im Kopf und körperlich müde. So eine Niederlage ist nicht schön, aber besser jetzt, als in der Saison und in der DEL2 sind die Gegner nicht so stark."

Was er vor allem am Sonnabend im Spiel gegen die Fischtown Pinguins sah, war streckenweise sehr ordentlich.

Keeper Marco Eisenhut ließ zwar viel nach vorn prallen, parierte aber insgesamt super.

Im ersten Drittel konnten Alexander Höller und Nick Huard im Zusammenspiel kleine Nadelstiche setzen und Jordan Knackstedt und Harrison Reed waren jeweils in Überzahl erfolgreich.

Eislöwen-Coach Jochen Molling konnte nicht happy. Gerade die 1:10-Pleite fiel zu hoch aus.
Eislöwen-Coach Jochen Molling konnte nicht happy. Gerade die 1:10-Pleite fiel zu hoch aus.  © Lutz Hentschel

Der Torschütze des Ehrentreffers beim 1:10 gegen Krefeld, Steven Rupprich, analysierte:

"Unser Powerplay funktioniert schon recht gut. Am Timing der Pässe im Spiel müssen wir noch arbeiten. Aber das kommt, wir reden viel und noch ein, zwei Spiele - dann sitzt es."

Was am Wochenende aber auch auffällig war, wenn zwei erfahrene Verteidiger ausfallen, dann wackelt die Defensive.

Jordan Heywood (muskuläre Probleme) und Steve Hanusch (Fieber) fehlten und die jungen Talente aus der DNL konnten sie natürlich nicht gegen die DEL-Cracks und ihr körperlich starken wie schnelles Spiel ersetzen.

Kein Durchkommen! Eislöwen-Stürmer Thomas Pielmeier (2.v.l.) fand kein Mittel gegen die gelben Krefelder.
Kein Durchkommen! Eislöwen-Stürmer Thomas Pielmeier (2.v.l.) fand kein Mittel gegen die gelben Krefelder.  © Thomas Heide

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