Eislöwen müssen Knackstedt schützen: Youngster überraschen in Play-offs

Dresden - Nach der 1:5-Pleite gegen Frankfurt liegen die Dresdner Eislöwen in der Halbfinal-Serie (best of seven) mit 0:2 hinten.

Jordan Knackstedt.
Jordan Knackstedt.  © Lutz Hentschel

Aber egal, wie es am Ende ausgeht: Das Verteidiger-Duo Arne Uplegger/Tim Heyter ist die Entdeckung der Play-offs.

Während Arne (21) bereits die gesamte Saison hinten die Scheiben wegräumt, ist Tim (20) durch den Ausfall von Steve Hanusch zur festen Bank geworden.

Seit den Pre-Play-offs gegen Heilbronn agieren beide mit Ruhe, wirken abgeklärt - und das selbst gegen die Top-Stürmer der Liga aus Bietigheim und Frankfurt.

"Ich bin nicht wirklich überrascht davon, sie gehen das genau richtig an", so Eislöwen-Coach Bradley Gratton.

"Sie sind einer extremen Herausforderung ausgesetzt. Machen Fehler, klar, aber fassen das Feedback gut auf."

Dass die Youngster so gut harmonieren, hat einen Grund.

Arne Uplegger macht in den Play-offs mit seinem Jugendfreund Tim Heyter (l.) in der Abwehr einen Riesenjob.
Arne Uplegger macht in den Play-offs mit seinem Jugendfreund Tim Heyter (l.) in der Abwehr einen Riesenjob.  © Lutz Hentschel

"Wir haben bereits im Nachwuchs von Weißwasser zusammengespielt", erklärt Arne, der einst gemeinsam mit seinem Kumpel nach Dresden wechselte.

Nach dem 1:5 gegen Frankfurt haderte Uplegger: "Wir haben einen Anteil daran, dass wir das Spiel verloren hatten. Haben ein Gegentor kassiert, aber arbeiten hart daran, dass es im nächsten Spiel nicht nochmal passiert."

Das trifft aufs gesamte Team zu, das heute in Frankfurt ein paar Prozent mehr aus sich herauskitzeln muss. Gratton: "Jetzt brauchen wir einen Sieg, müssen eine Reaktion zeigen."

Die Eislöwen brauchen auch eine Lösung, wie sie Jordan Knackstedt besser schützen und zugleich in Szene setzen.

Die Hessen gehen knallhart auf den Top-Scorer. Das wurde am Freitag besonders im ersten Drittel deutlich, als Carter Proft augenscheinlich darauf abgestellt war, "Knacki" aus der Reserve zu locken und ihm das Leben schwer zu machen.

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