Eislöwen verlieren gegen Krefeld: Walther am Auge verletzt, muss in Klinik

Dresden - Der Sieg beim Heimturnier schien zum Greifen nah. Doch trotz 3:1-Führung verloren die Dresdner Eislöwen gegen die Krefeld Pinguine das Finale am Ende mit 3:6 (2:0, 1:4, 0:2) und Timo Walther ...

Eislöwen-Stürmer Jordan Knackstedt (l.h.) netzt hier gegen Landhuts Keeper Jaroslav Hübl ein.
Eislöwen-Stürmer Jordan Knackstedt (l.h.) netzt hier gegen Landhuts Keeper Jaroslav Hübl ein.  © Lutz Hentschel

Als der Stürmer kurz vorm Ende des zweiten Drittels vom Eis musste, weil er von Krefelds Grant Besse die Kelle ins rechte Auge bekam, stand es noch 3:3. Zum Glück musste der 21-Jährige den Rest nicht mitansehen. Walther war da leider auf dem Weg in die Klinik.

"Wir haben einige gute Sachen gesehen, aber auch Dinge, wo es noch klemmt", kommentierte Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich den Ausgang der Partie.

"Fast sechs Tore in Folge zu kassieren, darf uns nicht passieren."

Allerdings hatten die Dresdner bereits beim 5:4-Sieg gegen Landshut dieses Problem und fast eine sichere Führung verspielt, weil sie plötzlich anfingen zu verspielt auf dem Eis zu agieren.

Die Anfangsminuten ließen sich dagegen jeweils sehen.

Rupprich & Co. störten den Gegner früh, marschierten mit hohen Tempo in dessen Drittel und brachten die Schreibe saugefährlich vor den Kasten.

Es sorgten Dale Mitchell (1.), Rupprich (13.) und Kevin Lavallee (31.) für die Treffer. Lust auf die Saison machte das technische Können von Elvijs Biezais. Der Eislöwen-Stürmer ließ aber noch zu viele Chancen liegen.

Weniger auffällig agierte Arturs Kruminsch. Der Ex-Dresdner stürmte nach seiner überstandenen Krebs-Erkrankung wieder für die Pinguine. "Ich gebe Vollgas. Merke, dass ich nach einem Jahr Pause richtig heiß bin, zu spielen", verriet der 30-Jährige, der von den Eislöwen-Fans nach der Partie herzlich gefeiert wurde.

Arturs Kruminsch
Arturs Kruminsch  © Lutz Hentschel
Eislöwen-Mannschaftsarzt Dr. Lars Stephan (l.) begleitet Timo Walther vom Eis. Der Stürmer hatte die Kelle eines Gegners ins Auge bekommen.
Eislöwen-Mannschaftsarzt Dr. Lars Stephan (l.) begleitet Timo Walther vom Eis. Der Stürmer hatte die Kelle eines Gegners ins Auge bekommen.  © Enrico Lucke

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