Eislöwen feiern überragenden Sachsenderby-Sieg in Weißwasser!

Dresden/Weißwasser - Die Eislöwen starten mit einem überragenden Derbysieg ins Wochenende. In Weißwasser hatten sie am Freitagabend gegen die Lausitzer Füchse leichtes Spiel, gewannen 7:3 (1:0, 2:1, 4:2) und Stürmer Petr Pohl verdiente sich den Fairplay-Preis der DEL2!

Toni Ritter (l.) traf zweimal für die Eislöwen.
Toni Ritter (l.) traf zweimal für die Eislöwen.  © Thomas Heide

Die Gastgeber fanden ab der ersten Sekunde nicht in die Partie. Dabei hatten sie nach 51 Sekunden für vier Minuten Überzahl. Aber das Weißwasseraner Überzahlspiel war unterirdisch. Die Eislöwen checkten überragend vor, ließen die Füchse gar nicht ihr Spiel aufbauen und kamen selbst zu Torchancen.

Jordan Knackstedt (8.) prüfte als Erster die Latte. Nach einem Konter von ihm haute Timo Walther (11.) übern Puck. Als Sebastian Zauner (13.) diesen auf den Füchse-Kasten hämmerte, hielt "Knacki" die Kelle rein - 1:0. Nach der Pause hatte er das Auge für Walther (28.), der einnetzt. Als die Füchse in Überzahl waren, verkürzte Darcy Murphy (31.), doch Toni Ritter (39.) machte die Hoffnungen der Weißwasseraner zunichte - 3:1.

Im Fuchsbau schallte es: "ESC, ESC Dresden." Kurz nach der letzten Pause sorgte Murphy (42.) fürs 3:2, aber Knackstedt (43.) gab die Antwort.

Und dann die Szene des Spiels. Nachdem Eislöwen-Stürmer Pohl hinfiel, gaben die Schiris einem Fuchs zwei Minuten - Beinstellen. Doch der Dresdner ging zu den Referees, sagte: "Ich bin auf seine Kelle getreten, das war keine Strafe." Die Schiris nahmen sie zurück, die Löwen gewannen das anschließende Bully und Steve Hanusch (45.) schraubte das Ergebnis auf 5:2. Eislöwen-Coach Rico Rossi: "So eine Ehrlichkeit habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Dass wir nach dem Bully das Tor schießen, ist Karma." Diese Story wird Rossi nie vergessen.

Der Rest ist schnell erzählt: Robert Farmer (50.) verkürzte, Ritter (57.) und Nick Huard (58.) stellten auf 7:3. Die Dresdner Fans sagen "Derbysieger, Derbysieger", während bei den Weißwasseranern die Laune im Keller war und die Fans die Blockfahnen abnahmen und pfiffen.

Gegensätze: Die Dresdner Eislöwen durften jubeln, während die Lausitzer Füchse Weißwasser vor heimischer Kulisse eine Derby-Pleite hinnehmen mussten.
Gegensätze: Die Dresdner Eislöwen durften jubeln, während die Lausitzer Füchse Weißwasser vor heimischer Kulisse eine Derby-Pleite hinnehmen mussten.  © Thomas Heide

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