Eislöwen: Füchse-Power soll für Sieg sorgen

Dresden - Eislöwen gegen Lausitzer Füchse heißt es am Freitagabend im Dresdner Löwenkäfig. Lustige ist, dass die Hausherren noch nie mit so viel Weißwasseraner Power gegen den Erzrivalen spielten!

Fünf auf einen Streich: Die Eislöwen Steve Hanusch (v.l.), Tim Heyter, Arne Uplegger, Toni Ritter und Goalie Florian Proske sind heiß auf den Derbysieg gegen ihren Heimatverein.
Fünf auf einen Streich: Die Eislöwen Steve Hanusch (v.l.), Tim Heyter, Arne Uplegger, Toni Ritter und Goalie Florian Proske sind heiß auf den Derbysieg gegen ihren Heimatverein.  © Lutz Hentschel

Gleich fünf waschechte Füchse stehen im Kader von Rico Rossi. Neben Keeper Florian Proske, den Verteidigern Steve Hanusch, Tim Heyter und Arne Uplegger hat noch Stürmer Toni Ritter das Einmaleins in der Glasmacherstadt erlernt.

Und Proske weiß: "Wir sind alle heiß, dass Derby zu gewinnen. Es ist für uns etwas Besonderes." Ob der Keeper selbst zwischen den Pfosten steht, ist offen. "Die Chancen stehen 50 zu 50", so Rossi.

Und auch wenn die Füchse 400 Fans mitbringen, im eigenen Team sind derzeit nur zwei aus dem eigenen Nachwuchs:

Philipp Kuschel und Luis Rentsch. "Klar, wünsche ich mir mehr Weißwasseraner in unserem Kader. Die Verteidiger Heyter und Uplegger würden uns gut zu Gesicht stehen", erklärt der Geschäftsführer der Lausitzer, Dirk Rohrbach.

Er muss aber neidlos anerkennen, dass Dresden die Füchse im Nachwuchs seit "fünf, sechs Jahren überholt hat und besser ist".

Dresdner Sportschule ein Faustpfand

Auch auf Arne Uplegger wird es ankommen.
Auch auf Arne Uplegger wird es ankommen.  © Lutz Hentschel

Das liegt auch an den Rahmenbedingungen. In Elbflorenz gibt es eine Sportschule mit Internat. "Bei uns haben wir nur normale Schulen.

Das bedeutet, wenn die Jungs am Wochenende nach dem Auswärtsspiel nachts um eins daheim sind, müssen sie morgens zur ersten Stunde in den Unterricht", so Rohrbach. "In Dresden haben sie teilweise sogar frei."

Ein Pfund, dass Heyter und Uplegger neben der Chance DNL zu spielen, anlockte. Und dies gilt nicht nur für sie:

Niklas Jentsch (Berlin), Joe Kiss (Erfurt) und Timon Ribnitzky (Kaufbeuren) kamen auch für die erste DNL-Saison der Dresdner 2016 zu den Löwen.

Deshalb ist es eine Märe, dass fünf Eigengewächse den Sprung zu den Profis geschafft haben. Sportlich ist es aber egal: Alle brennen darauf für die Löwen zu spielen und den Derbysieg einzufahren.

Coach Rossi weiß aber: "Die Füchse haben eine gute Mannschaft und einen Top-Keeper, das wird keine leichte Aufgabe."

Mehr zum Thema Dresdner Eislöwen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0