Eislöwen gehen sang- und klanglos unter: Knobloch muss ins Krankenhaus

Kaufbeuren - Viele Strafen, passend dazu vier Gegentore in Unterzahl und am Ende noch Tom Knobloch mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus: Die Eislöwen erwischten bei den Jokers in Kaufbeuren am Sonntag einen gebrauchten Tag und verloren hochverdient 1:6 (0:2, 0:2, 1:2).

Tom Knobloch musste mit der Trage vom Eis gebracht werden. Beim Rausgehen konnte er sich aber die Hand vors Gesicht halten.
Tom Knobloch musste mit der Trage vom Eis gebracht werden. Beim Rausgehen konnte er sich aber die Hand vors Gesicht halten.  © Wolfgang Fehrmann

"Wir sind nie in den Rhythmus gekommen, da wir nur auf der Strafbank gesessen haben", wetterte Dresdens Coach Rico Rossi.

Max Lukes (9.) nutzte die erste Überzahl der Gastgeber, Branden Gracel (16.) die zweite und dem 0:2-Rückstand liefen die Dresdner anschließend nur noch hinterher.

"Schuld sind meine Spieler, ohne Disziplin gewinnst du kein Spiel. Wir haben uns nicht mal die Chance gegeben, um zu sehen, ob wir überhaupt die Möglichkeit haben, die Partie zu gewinnen", lederte Rossi weiter.

Jere Laaksonen (30.), Lukes (32./41.) bauten die Joker-Führung aus. Dale Mitchell (50.) verkürzte für die Löwen, Antti Kerälä (56.) stellte auf 1:6.

So bitter der Abend war, so tragisch verlief er für Knobloch. In der 43. Minute wurde der Eislöwen-Stürmer am Bullykreis rüde gegen den Kopf gecheckt. Viel danach um und blieb regungslos auf dem Eis liegen. Die Sanitäter und der Notarzt eilten mit einem Defibrillator herbei. In der Halle waren die Zuschauer geschockt.

Doch zum Glück und unter dem Beifall der Fans zeigte Knobloch später eine Regung und wurde mit Hilfe der Trage vom Eis und anschließend in die Klinik transportiert.

Rico Rossi.
Rico Rossi.  © Lutz Hentschel

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