Eislöwe Kramer will Steelers weitere Spiele abknöpfen!

Dresden - Ob Glück oder Pech - in den Play offs entscheiden in Bruchteilen von Sekunden Kleinigkeiten. Teilweise verstehen dies selbst die Spieler nicht, wie es im Fall von René Kramer am Sonntag im 2. Duell (5:2 gewonnen) der Eislöwen mit den Bietigheim Steelers deutlich wurde ...

Eislöwe Jordan Knackstedt (r.) und Steeler Benjamin Hüfner hatten Meinungsverschiedenheiten.
Eislöwe Jordan Knackstedt (r.) und Steeler Benjamin Hüfner hatten Meinungsverschiedenheiten.  © Lutz Hentschel

In der 19. Minute musste der Dresdner Verteidiger in Kühlbox. "Ich habe nur gegen den Puck gehauen", berichtet der 31-Jährige.

Doch die Schiris sahen es als Stockschlag gegen den Steelers-Stürmer an - Strafe. Den Vorteil nutzten die Gäste zur Führung.

Im Schlussdrittel hatte Kramer einen Zweikampf um den Puck mit Benjamin Hüfner, der musste daraufhin wegen Haltens in die Box.

"Ich weiß nicht, ob dies eine Strafe war", räumte der Eislöwe ehrlich ein. Doch diesmal nutzte sein Team den Vorteil und glich durch Jordan Knackstedt zum 2:2 aus.

Das Momentum war auf Seiten der Dresdner, die schließlich in der "Best of Seven"-Serie zum 1:1 ausgleichen konnten.

"Dieses Spiel hat uns sehr viel Schwung, sehr viel Selbstvertrauen gegeben, auch wenn unser Powerplay nicht so gut war", meinte Kramer.

"Dafür war unser Unterzahl richtig gut. Wir müssen noch mehr Härte reinbekommen, dann können wir den Steelers weitere Spiele abknöpfen." Am besten noch drei, dann wären Kramer & Co. im Halbfinale.

René Kramer (vorne) brennt darauf wieder aufs Eis zu stürmen und den Steelers weitere Spiele abzuknöpfen.
René Kramer (vorne) brennt darauf wieder aufs Eis zu stürmen und den Steelers weitere Spiele abzuknöpfen.  © Lutz Hentschel

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