Eislöwen zähmen EHC Freiburg dank "routinierter Entscheidungen"!

Dresden - Das war ein Abend nach dem Geschmack von Rico Rossi. Das Team vom Coach der Dresdner Eislöwen hatte die Freiburger Wölfe gezähmt, mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0) geschlagen und deren Sprung auf Platz eins der DEL2 versaut ...

Steve Hanusch zeigte seine Offensivstärke, traf hier zum 4:2. Er leistete sich aber auch einen Schnitzer, der zum 0:1 führte.
Steve Hanusch zeigte seine Offensivstärke, traf hier zum 4:2. Er leistete sich aber auch einen Schnitzer, der zum 0:1 führte.  © Lutz Hentschel

Jedoch ging es nicht optimal los. Freiburgs Stürmer Cam Spiro (4.) nutzte einen dummen Scheibenverlust von Steve Hanusch in der neutralen Zone, vernaschte dessen Abwehrkollegen Lucas Flade durch eine kurze Körpertäuschung und traf platziert ins lange obere Eck - 0:1.

"Ärgerlich. Ich kam von der Bank, hätte es vielleicht besser machen können", meinte Löwen-Verteidiger-Youngster, der um seinen ersten Profi-Vertrag für die neue Saison kämpft.

Rossi nahm den 19-Jährigen in Schutz: "Den Fehler haben wir davor gemacht." Zudem ließ die Dresdner Antwort nicht lange auf sich warten.

25 Sekunden waren gerade von der Uhr, da glich Nick Huard nach einem Konter aus. Garret Pruden (29.) brachte die Breisgaues wieder in Front.

Aber dank der saustarken Paraden von Goalie Riku Helenius (u.a. zwei "Eins gegen Eins"-Situationen von Luke Pither im zweiten Drittel) blieb es der letzte Freiburger Erfolgsmoment.

Auf der Gegenseite stellten Pohl (34.), Huard (37.), Hanusch (42.) und Dale Mitchell (56.) die Weichen für den 5:2-Sieg der Hausherren. "Wir haben mehr routinierte Entscheidungen getroffen und sehr gut defensiv gespielt", bilanzierte Coach Rossi. Mit Blick auf "die Pre- oder Play-offs" wäre dies wichtig, denn "die routinierte Mannschaft wird eine Serie gewinnen".

Steve Hanusch führte die "Raupe" nach dem Sieg an und feierte so mit Fans und Teamkollegen.
Steve Hanusch führte die "Raupe" nach dem Sieg an und feierte so mit Fans und Teamkollegen.  © Lutz Hentschel

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