Eislöwen bezwingen Frankfurt! Hanusch: "Ich spiele endlich das, was ich kann"!

Dresden - Steve Hanuschs Motto bei jedem Spiel ist es: "Wenn ich nach Hause komme, will ich sagen, ich habe alle gegeben!"

Die Schlüsselszene: Steve Hanusch (l.) bediente hier Dale Mitchell (2.r.), der den Puck zur 3:2-Führung der Eislöwen einnetzte.
Die Schlüsselszene: Steve Hanusch (l.) bediente hier Dale Mitchell (2.r.), der den Puck zur 3:2-Führung der Eislöwen einnetzte.  © Eric Münch

Dies konnte der Eislöwen-Verteidiger am Sonntag mit Fug und Recht behaupten. Am 4:3-Heimsieg (2:0, 1:2, 1:1) über die Löwen aus Frankfurt hatte er eine große Aktie!

Die Hausherren legten vor 3719 Zuschauern gleich los wie die Feuerwehr. Mario Lamoureux prüfte nach 90 Sekunden als Erster Jimmy Hertel im Gehäuse der Hessen.

Bruchteile später netzte Kapitän Thomas Pielmeier ein. Die kurze Ecke war frei und "Pille" perfekt positioniert.

Wenn die Frankfurter gefährlich auf der Gegenseite vors Tor kamen, dann stand Eislöwen-Neuzugang Riku Helenius wie ein Fels im Kasten. Bereits nach neun Minuten stellte Jordan Knackstedt zudem auf 2:0.

Es lief gut an. Doch nach der Partie musste Coach Rico Rossi eingestehen: "Im zweiten Drittel sind wir geschwommen."

Denn die Gäste glichen durch Mike Mieszkowski (25.) und Eduard Lewandowski (34.) aus. Doch kurz vor der zweiten Pause die Schlüsselszene.

Abwehr der Dresdner Eislöwen hielt den Löwen Frankfurt stand

Steve Hanusch (r.) plfückt hier den Puck aus der Luft, um ihn anschließend aus dem Drittel zu spielen.
Steve Hanusch (r.) plfückt hier den Puck aus der Luft, um ihn anschließend aus dem Drittel zu spielen.  © Eric Münch

Hanusch erkämpfte sich an der Bande im Dresdner Drittel die Scheibe, drehte sich blitzschnell um und passte auf Nick Huard.

Anschließend lief "Otto" diagonal hinterher, bekam den Puck zurück, sah Dale Mitchell vorm Tor, Pass, 3:2!

"Ich spiele in der Saison endlich mal das, was ich kann. Es ist umso schöner, wenn mir so etwas gelingt. Aber es geht hier nicht um mich, sondern um die Eislöwen", kommentierte der Verteidiger die Szene.

Petr Pohl (42.) stellte sogar auf 4:2, doch es hieß wieder zittern, da Maximilian Faber (56.) verkürzen konnte und die Frankfurter auf den Ausgleich drängten.

Doch die Abwehr um Hanusch stand. Er selbst pflückte Sekunden vorm Ende die Scheibe aus der Luft, um sie aus dem Drittel zu befördern und den Sieg perfekt zu machen.

Der 29-Jährige hatte alles gegeben, sogar die Raupe für die Fans gemacht, bevor er zu Frau und Kind nach Hause durfte ...

Bereits nach zwei Minuten feierten die Eislöwen den Treffer Thomas Pielmeier (2.r. in der Jubeltraube).
Bereits nach zwei Minuten feierten die Eislöwen den Treffer Thomas Pielmeier (2.r. in der Jubeltraube).  © Eric Münch

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