Spiel auf Messers Schneide! Wichtiger Sieg für Eislöwen gegen die Tigers

Dresden - Puh! Der 5:4-Sieg (2:1, 2:1, 1:2) der Dresdner Eislöwen gegen die Bayreuth Tigers war so wichtig. Er stand aber aufs Messers Schneide.

Eislöwen-Coach Bradley Gratton musste seinen Spielern immer wieder die Marschroute klarmachen: Disziplin, stabile Defensive und eiskalt im Abschluss!
Eislöwen-Coach Bradley Gratton musste seinen Spielern immer wieder die Marschroute klarmachen: Disziplin, stabile Defensive und eiskalt im Abschluss!  © Lutz Hentschel

Wie wichtig die drei Punkte gegen die Franken im Kampf um die Pre-Play-off-Plätze waren, zeigte der Blick auf das Spiel der Eispiraten.

Sie gewannen in Kassel 8:4 (!) und bleiben den Dresdner auf den Fersen. Jetzt muss für die Dresdner morgen ein Sieg im Sahnpark her.

Dazu sollten Thomas Pielmeier & Co. aber noch eine Schippe drauflegen. Vor 3108 Zuschauern agierten sie nur im ersten Drittel souverän. Bereits nach acht Minuten führten sie durch die Tore von Dennis Palka (3.) und Jordan Knackstedt (8.) mit 2:0. Danach hatte sie Chancen, den Vorsprung auszubauen. Aber Knackstedt und Tom Knobloch ließen diese liegen. Stattdessen verkürzten die wieselflinken Tigers durch Michal Bartosch (18.).

Knackstedt (24.) und Nick Huard (27.) netzten aber in Überzahl ein, eh neun Sekunden vor der letzten Pause Bartosch das 4:2 erzielte.

Im Anschluss legte Simon Mayr (41.) zum 4:3 nach, aber Huard (43.) traf in Unterzahl zum wichtigen 5:3.

Ivan Kolozvary (47.) machte es mit seinem Tor nochmal spannend. Mann des Spiels aus Löwen-Sicht war Keeper Marco Eisenhut, der unfassbar parierte und im Nachgang meinte: "Das war nicht das Spiel, wie wir es uns vorgenommen haben. Aber wir haben die Punkte, das zählt."

Die Lausitzer Füchse verloren bei den Löwen Frankfurt mit 1:5 (1:0, 0:2, 0:3). Die Weißwasseraner gingen zwar durch Jordan George (12.) in Front, aber Mick Köhler (31.) Tim Schüle (39./49.) Maximilian Eisenmenger (50.) und Matthew Pistilli (51.) sorgten für die Pleite.

Eislöwen-Stürmer Nick Huard (r., hi.) traf hier nicht nur zum 4:1, sondern erzielte in Unterzahl auch später das entscheidende 5:3.
Eislöwen-Stürmer Nick Huard (r., hi.) traf hier nicht nur zum 4:1, sondern erzielte in Unterzahl auch später das entscheidende 5:3.  © Lutz Hentschel

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