Eislöwen siegen im Penalty-Krimi, Pohl rettet die Pre-Play-offs!

Dresden/Weißwasser - "Wir sind Adrenalin-Junkies, da ist ein Fallschirmsprung nichts dagegen", meinte Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier nach einem spannenden Spiel, das die Dresdner gegen Bad Tölz nach Penaltyschießen mit 3:2 (1:1, 1:0, 0:1) gewannen und damit die Pre-Play-offs gegen Bad Nauheim erreicht hatten.

Um 21.11 Uhr gab's im Löwenkäfig kein Halten mehr. Auf der letzten Rille erreichten die Dresdner die Pre-Play-offs und die Spieler fielen übereinander her.
Um 21.11 Uhr gab's im Löwenkäfig kein Halten mehr. Auf der letzten Rille erreichten die Dresdner die Pre-Play-offs und die Spieler fielen übereinander her.  © Lutz Hentschel

Dabei hatten sie nach gespielten 59:59 Minuten sogar noch Heimrecht und hätten gegen Bietigheim gespielt. Doch eine Sekunde (!) vorm Ende netzte Tyler McNeely zum 2:2-Ausgleich ein. Den gut 3500 Zuschauern im Löwenkäfig stockte der Atem, die Spieler waren geschockt.

Und in Weißwasser jubelte wohl die Halle, da die Lausitzer Füchse mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0) durch die Treffer von Ondrej Pozivil (27.), Jakub Kania (30.) und Jordan George (46.) gewannen.

Bei einer Niederlage der Dresdner hätten sie die Pre-Play-offs erreicht. Hätten, denn im Penaltyschießen überwand Petr Pohl den Ex-Fuchs Max Franzreb und auf der Gegenseite hielt Geburtstagskind Riku Helenius alle Schüsse der Tölzer. Damit müssen die Weißwasseraner in die Abstiegsrunde, dort wartet wieder Landshut.

"So etwas habe ich noch nie erlebt, seitdem ich im Eishockey-Geschäft bin", gestand Eislöwen-Coach Rico Rossi.

"Diese Partie hat gezeigt, was wir für eine geile Sportart haben. Von einer Sekunde zur anderen wechselte das Glück." Und Pielmeier ergänzte: "Wir hätten das 3:1 machen müssen, haben wir nicht und wurden bestraft. Aber wir haben Nerven bewiesen." Die weiteren Tore des Abends in Dresden schossen - Shawn Weller (1./Tölz), Mario Lamoureux (3./Dresden) und Pielmeier (23.).

Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier jubelte nach seinem Treffer zum 2:1.
Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier jubelte nach seinem Treffer zum 2:1.  © Lutz Hentschel

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