Eislöwen-Stürmer Walther: Trotz Vollvisier ein Lächeln im Gesicht

Dresden - Nach dem Trainerwechsel hatten die Dresdner Eislöwen fünf Spiele in zehn Tagen vor der Brust. Zum Abschluss des Mammut-Programms gab's einen 6:2-Sieg gegen Bad Nauheim, der nicht nur Timo Walther ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

In der Vorbereitung zog sich Timo Walther eine Augenverletzung zu, wurde noch auf dem Eis von Mannschaftsarzt Dr. Lars Stephan behandelt.
In der Vorbereitung zog sich Timo Walther eine Augenverletzung zu, wurde noch auf dem Eis von Mannschaftsarzt Dr. Lars Stephan behandelt.  © Enrico Lucke

"Das Lächeln ist hart erarbeitet", meinte der Stürmer nach der Partie. "Wir hatten viele Spiele, viele Umstellungen und nicht viel Zeit zum Trainieren. Ich denke, wir können ein Stück weit zufrieden sein mit der Leistung."

Seine Bilanz fiel trotz mageren zwei Siegen aus fünf Spielen positiv aus, weil die Dresdner aus seiner Sicht unter Coach Rico Rossi "drei gute Partien gezeigt haben, eine davon in Kassel leider unglücklich verloren wurde".

Aber Walther ist "im Großen und Ganzen mit dem ersten Schritt zufrieden". Der Einsatz gegen Crimmitschau, Kassel und Bad Nauheim habe endlich gestimmt. "Scheiben wurden rausgebracht, wir sind gut Schlittschuh gelaufen und haben gesehen, dass wir oben mitspielen können", so der 21-Jährige, der im Derby ein Tor erzielen konnte.

Luft nach oben ist nicht nur bei ihm. Aber zumindest bekommt Walther welche. Trägt er doch nach der Verletzung am rechten Auge im Vorbereitungsspiel gegen Krefeld einen Helm mit Vollvisier. "Ich bekomme Luft, die Löcher unten sind groß genug", beruhigt Timo. "Wie lange ich das Visier noch habe, weiß ich nicht, das hängt davon ab, wie groß der Schaden an meinem Auge ist."

Seit seinem "Crash" spielt Timo Walther mit einem Helm mit Vollvisier.
Seit seinem "Crash" spielt Timo Walther mit einem Helm mit Vollvisier.  © Lutz Hentschel

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