Kampfansage von Eislöwen-Kapitän Pielmeier: "Nächstes Duell gewinnen wir!"

Dresden - Es war frustrierend für Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier, dass sein Team gegen die Lausitzer Füchse 4:6 verlor und somit aus seiner Sicht wieder die Falschen in Dresden einen Derbysieg feierten.

Die Dresdner Eislöwen kassieren weiterhin zu viele Gegentore.
Die Dresdner Eislöwen kassieren weiterhin zu viele Gegentore.  © Lutz Hentschel

"Das nächste Duell gewinnen wir", richtete der Rotschopf gleich nach der Partie die Kampfansage Richtung Weißwasser, während die Füchse mit ihren Fans feierten.

Die Frage ist: Was muss besser laufen, damit demnächst ein Sieg rausspringt?

Einzig das Defensiv-Verhalten! Da schien Coach Rico Rossi in der Woche viel mit den Spielern gearbeitet zu haben, aber es passte noch nicht ganz.

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"Der Scheibenverlust an der Bande wie beim 3:4 darf uns nicht passieren", mahnt Verteidiger Steve Hanusch an. "Wir ackern wie die Schweine und werden durch solche Fehler knallhart bestraft."

Das Problem: Die Eislöwen versuchen derzeit, mit vier Mann auf den Gegner zu gehen, gewinnen aber nicht jeden Zweikampf - und urplötzlich steht ein Gegner frei und netzt ein.

Offensiv haben sich die Dresdner diesmal nichts vorzuwerfen. Endlich schossen sie aus allen Lagen aufs Füchse-Tor, standen für Nachschüsse bereit. Dass die Scheiben dann an den Matten hängen blieben, passiert.

Die neuformierte Sturmreihe Jordan Knackstedt, Nick Huard und Dale Mitchell sorgten nicht nur für die vier Eislöwen-Treffer, die machte richtig Spaß. Knackstedt war brillant in der Vorarbeit und bissig im Umgang mit dem Gegner.

Somit heiß es: Mund abputzen, heute nach Bayreuth fahren und dort die Tigers erlegen...

Steve Hanusch (v.l.), Kapitän Thomas Pielmeier und Arne Uplegger waren nach der Derbypleite bedient. Die Eislöwen hatten viel arbeitet, sich aber durch eigene Fehler um den Lohn gebracht.
Steve Hanusch (v.l.), Kapitän Thomas Pielmeier und Arne Uplegger waren nach der Derbypleite bedient. Die Eislöwen hatten viel arbeitet, sich aber durch eigene Fehler um den Lohn gebracht.  © Lutz Hentschel

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