Nichts kapiert! Eislöwen von Tigers regelrecht vorgeführt

Dresden/Bayreuth - Die optimistischen Worte von Eislöwen-Verteidiger Lucas Flade vorm Duell in Bayreuth waren: "Unsere Defensive ist gut genug, um gegen die Offensive bestehen zu können."

Rico Rossi.
Rico Rossi.  © Lutz Hentschel

Denkste! Seine Teamkollegen ließen keine Taten folgen und so verloren sie 3:6 (1:4, 1:1, 1:1).

Die gut 200 mitgereisten Fans hatte unters Dach der Tigers-Arena das Spruchband genagelt: "Für die Playoffs alles geben."

Erhört wurden sie nicht. Wie auch ihr Trainer Rico Rossi, der gefordert hatte: "Defensive ist verdammt wichtig. Die Jungs müssen das kapieren."

Stattdessen machten die Dresdner ihren Ruf als "Schießbude der Liga" alle Ehre. Martin Davidek (4.) schenkte in Überzahl seinem Ex-Club einen ein. Ville Järveläinen (15.) und Christian Neuert (18.) legten nach.

Selbst beim einzigen Löwen-Treffer im ersten Drittel, musste der Gegner mithelfen. Tom Knobloch (19.) passt von der Bande vors Tor.

Thomas Pielmeier verzog, aber der Puck kam an den Schlittschuh von Davidek und von da ging's direkt ins Bayreuther Gehäuse. Doch die Freude hielt nicht lange, Sebastian Busch (20.) gelang das 1:4. Unfassbar!

Ab dem Mittelabschnitt stand Marco Eisenhut für Riku Helenius im Tor und machte es besser. Auf der Gegenseite scheiterte erst Jordan Knackstedt nach einem Solo, später verkürzte Petr Pohl (27.) in Überzahl zum 2:4. Danach war's ein ausgeglichenes Spiel. Ivan Kolozvary (29.) traf zum 2:5, Toni Ritter (53.) verkürzte und Tyler Gron (57.) stellte den Endstand her.

Eislöwen-Stürmer Dale Mitchell (l.) lieferte sich einen Fauskampf mit Martin Davidek (2.v.r.). Auch da hatte der Ex-Dresdner die Nase vorn.
Eislöwen-Stürmer Dale Mitchell (l.) lieferte sich einen Fauskampf mit Martin Davidek (2.v.r.). Auch da hatte der Ex-Dresdner die Nase vorn.  © imago images/ Peter Kolb

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