Eislöwen: "Waren zu dumm!" Pielmeier & Co. ohne Selbstvertrauen bei Heimpleite

Dresden - "Wir waren zu dumm", sagte Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier nach der erneuten Pleite gegen Bayreuth. Nach dem 3:6 am Freitag bei den Tigers folgte am Sonntag daheim ein 2:4 (0:0, 1:1, 1:3) und die Frage: Wo ist das Selbstvertrauen der Dresdner hin?

Thomas Pielmeier nahm einen kräftigen Schluck aus der Flasche, aber Zielwasser war's leider nicht.
Thomas Pielmeier nahm einen kräftigen Schluck aus der Flasche, aber Zielwasser war's leider nicht.  © Matthias Rietschel

"120 Prozent Wille, 120 Prozent Kampf, 120 Prozent Leidenschaft", hatte Stadion-Sprecher Marcus Schmidt vor der Partie von den Spielern gefordert.

Und zumindest im ersten Drittel lieferten sie. Chance um Chance ließen die Dresdner jedoch liegen.

"Wahnsinn! Das war sehr gutes Drittel. 80, 85 Prozent haben wir in der Zone von Bayreuth gespielt und hätten drei zu null führen müssen", meinte Verteidiger René Kramer vorm ersten Gang in die Kabine.

Aus der kamen sie verändert raus und die Gastgeber mit mehr Biss. Sie nutzen in Überzahl einen Konter zur Führung. Juuso Rajala (29.) hielt den Schläger nur hin und die Scheibe war drin.

Kurz vor der letzten Pause war Petr Pohl (37.) bissig genug, um den Puck per Drehschuss zum Ausgleich einzunetzen.

Doch danach ließen seine Teamkollegen erneut zahlreiche Chancen liegen. Auf der Gegenseite stellten Ville Järveläinen (53.) und Ivan Kolozvary (57.) auf 1:3.

Die Hausherren riskierten alles, nahmen Keeper Marco Eisenhut raus und Steve Hanusch gelang 1:59 Minuten vor Schluss das 2:3. Doch Kolozvary (60.) traf anschließend ins leere Tor. Coach Rico Rossi frustriert: "Unser Selbstvertrauen ist weg."

Eislöwen-Stürmer Jordan Knackstedt (r.) ließ nicht nur diese 100-prozentige Chance gegen Bayreuth liegen.
Eislöwen-Stürmer Jordan Knackstedt (r.) ließ nicht nur diese 100-prozentige Chance gegen Bayreuth liegen.  © Matthias Rietschel

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