Eislöwen schießen fünf Tore, aber verlieren! Coach Rossi hadert

Dresden/Bad Nauheim - Selbst Schuld! Die Dresdner Eislöwen ließen in Bad Nauheim zwei wichtige Punkte liegen. Nach Verlängerung verloren sie am Sonntag mit 5:6 (2:3, 2:2, 1:0).

Rico Rossi war unzufrieden, wie seine Spieler defensiv agierten. (Archivbild)
Rico Rossi war unzufrieden, wie seine Spieler defensiv agierten. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

"Irgendwann müssen wir kapieren, dass fünf Tore zu einem Auswärtssieg reichen müssen", ärgerte sich Dresdens Coach Rico Rossi.

Er haderte wieder mit den Gegentoren und dem Stellungsspiel seiner Cracks, wenn sie die Scheibe nicht hatten. Zudem kassierte sein Team erneut zu viele Strafen.

Beim 0:1 durch Zach Hamill (7.) war noch alles okay. Nach dem Bauerntrick-Versuch der Gastgeber flog die Scheibe erst an den Schlittschuh von Eislöwen-Keeper Riku Helenius, von da an den Pfosten und Hamill schob sie im Heranfliegen ein. Passiert!

Zumal Petr Pohl (11.) die Antwort mit dem 1:1 gab. Doch als die Nauheimer in der 17. in Überzahl waren, räumte Kevin Lavallee einen Abpraller nicht weg und Andreas Pauli knipste das 1:2.

25 Sekunden vor der ersten Pause tankte sich Mick Köhler gleich durch drei Dresdner durch und verlud Helenius. Bitter!

"Was ich aber an dem Team so schätze, ist, es gibt nie auf", merkte Rossi an. Denn seine Jungs kämpften sich zurück. Alexander Dotzler (20.) und Pohl (25.) sorgten für den Ausgleich. Andrej Bires (29.) bestrafte die Dresdner, nachdem die vierte Reihe die Scheibe nicht rausspielen konnte.

Toni Ritter (32.) hatte wieder die Antwort, bis Cody Sylvester (38.) zuschlug - 4:5. Dale Mitchell (42.) rettete die Löwen in die Verlängerung. Dort hatten sie Pech, als Jack Combs der Siegtreffer für die Teufel gelang.

Wie hier beim 4:1-Heimsieg Ende Dezember spielten die Eislöwen um Nick Huard (M.) stark vorm Tor der Nauheimer. Aber was nützt dies, wenn's zu oft auf der Gegenseite einschlägt?
Wie hier beim 4:1-Heimsieg Ende Dezember spielten die Eislöwen um Nick Huard (M.) stark vorm Tor der Nauheimer. Aber was nützt dies, wenn's zu oft auf der Gegenseite einschlägt?  © Lutz Hentschel

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