Wahnsinn: Eislöwen gewinnen nach 0:4-Rückstand in Ravensburg

Ravensburg - Als die Dresdner Eislöwen sich um Punkt 21 Uhr nach dem Ertönen der Schlusssirene jubelnd in den Armen lagen, feierten sie in Ravensburg einen verrückten 5:4-Erfolg (0:4, 4:0, 1:0).

Steve Hanusch erzielte den 5:4-Siegtreffer. (Archivbild)
Steve Hanusch erzielte den 5:4-Siegtreffer. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

Und da die Lausitzer Füchse in Heilbronn trotz einer 3:2-Führung am Ende mit 3:4 (0:0, 3:2, 0:2) verloren, haben die Dresdner zwei Spieltage vorm Ende der Hauptrunde wieder vier Punkte Vorsprung auf einen Play-down-Platz.

Danach sah es jedoch anfangs in Ravensburg nicht aus. Nach einem Ellenbogen-Check von Sebastian Zauner an einen Spieler der Gastgeber, musste der Eislöwen-Verteidiger in die Kühlbox. Die Folge war das Überzahltor von Robin Just (4.). Und es kam noch dicker.

Abseits des Spielgeschehens checkte Dresdens Top-Stürmer Jordan Knackstedt einen von den Towerstars und durfte nach gespielten 5:20 Minuten zum Duschen.

Die Ravensburger nutzten die fünfminütige Überzahl zu drei Toren: Shawn O'Donnell (7.), Tero Koskiranta (7.) und Vincenz Mayer (8.).

Normalerweise ist so ein Spiel gelaufen, aber was ist bei den Eislöwen schon normal? Coach Rico Rossi: "Wenn du 0:4 hinten stehst, hast du nichts mehr zu verlieren. Wir haben beim Gegner Fehler provoziert und die Tore geschossen." Dale Mitchell (21.), Petr Pohl (28.), Mario Lamoureux (34.) und Timo Walther (37.) sorgten für den Ausgleich.

Dazu hielt Goalie Riku Helenius mit seinen Paraden das Team im Spiel. 42 Sekunden vom Ende gelang Steve Hanusch der goldene Schuss zum 5:4 ins Angel. "Die Punkte sind enorm wichtig", freute sich Rossi.

Auch Petr Pohl und Dale Mitchell (r.) gehörten zu den Torschützen. (Archivbild)
Auch Petr Pohl und Dale Mitchell (r.) gehörten zu den Torschützen. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

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