Eislöwen mit bitterer Derby-Pleite gegen die Lausitzer Füchse!

Dresden - Die erste Schlacht der Erzrivalen ist geschlagen: Die Dresdner Eislöwen verlieren ein spannendes Derby gegen die Lausitzer Füchse mit 4:6 (1:2, 2:1, 1:3).

Niedergeschlagene Eislöwen. (Archivbild)
Niedergeschlagene Eislöwen. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

Zwölf Minuten waren noch auf der Uhr, da kochte der Löwenkäfig über. Es stand 3:3. Jordan George (5.), Darcy Murphy (9.) und Mike Hammond (27.) hatten die Gäste jeweils in Front gebracht, Nick Huard (9.), Dale Mitchell (28.) sowie Huard (31.) die Partie ausgeglichen

Auf den Rängen sangen die 3600 Dresdner Fans: "Auf geht's Löwen, kämpfen und siegen." Aus der gegenüberliegenden Kurve peitschten 400 Weißwasseraner ihr Team an: "Kämpfen und siegen."

Und auf dem Eis jagte eine Chance die nächste - mit leichtem Übergewicht für die Hausherren. Aber sowohl Füchse-Goalie Mac Carruth als auch Florian Proske auf der anderen Seite parierten richtig stark.

Dann verloren die Eislöwen einen Zweikampf an der Bande, die Füchse ergatterten die Scheibe und Robert Farmer (50.) netzte zum 3:4 aus Dresdner Sicht ein.

Das heizte die Stimmung auf den Rängen weiter an.

Dresdner Eislöwen verlieren spannendes Derby gegen die Lausitzer Füchse kurz vor Schluss

Das Team von Rico Rossi musste sich am Ende geschlagen geben.
Das Team von Rico Rossi musste sich am Ende geschlagen geben.  © Lutz Hentschel

Erst recht, nachdem der Lausitzer Joel Keussen wegen Stockschlags an Elvijs Biezais für zwei Minuten in die Kühlbox musste.

Aus diesem Vorteil schlug das Team von Löwen-Coach Rico Rossi kein Kapital. Dagegen trafen die Weißwasseraner in Überzahl durch Murphy. Er fälschte einen Schuss zum 3:5 ins Dresdner Tor ab.

Drei Minuten und sieben Sekunden vor Schluss hatte Jordan Knackstedt das Auge für Mitchell, der zog ab - Tor.

Doch die Schiris fuhren zum Videobeweis. Es ging um eine Szene kurz zuvor auf der anderen Seite. Da feierten die Füchse-Fans bereits das 3:6, aber die Schiris gaben es erst mal nicht. Und nach Sichtung der Bewegbilder zurecht.

Der Dresdner Treffer zählte und es stand 4:5. Danach gab's auch noch Überzahl für die Hausherren. Ein spannendes Derby.

Aber bei einem Befreiungsschlagschuss von Füchse-Verteidiger Ondrej Pozivil (59.) landete der Puck im leeren Dresdner Kasten - 4:6. Die Entscheidung!

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